Mathew James White gastierte im Buchcafé

Melodien eines Weltbürgers

Gemeinsam mit Buchcafé-Geschäftsführer Helmut Weide-Basler an der „Zwölfsaitigen“ intonierte der Neuseeländer Matthew James White eine gelungene Coverversion von Paul Wellers Ballade „Wild Wood“ auf der Buchcafé-Bühne. Foto: Rödiger

Bad Hersfeld. Der junge neuseeländische Sänger und Songwriter Mathew James White hat schon eine Menge Flugmeilen in seinem Leben absolviert. Von seiner Heimat aus brach er ins große Nachbarland Australien auf, um dort zehn Jahre lang zu leben und seine Lieder zu singen. Danach siedelte er für sechs Jahre nach London über und sang in verschiedenen musikalischen Projekten.

Wahlheimat Berlin

Seit einigen Jahren ist seine neue Wahlheimat die deutsche Hauptstadt Berlin. Von Berlin aus erkundet er nun als Reisender in Sachen Livemusik Deutschlands Liveklubs und Festivals.

In Bad Hersfeld war er zuletzt auf dem Straßenmusikfestival im Sommer 2009 zu sehen und zu hören. Seitdem hat der sympathische Vollblutmusiker eine Menge neues Songmaterial komponiert. Sein aktueller Tonträger heisst „528 Hz“. Hz ist die Abkürzung für Hertz, eine physikalische Maßeinheit für die Tonfrequenz bzw. Tonhöhe.

Gefühlvolle Balladen

Mathew James White freute sich sichtlich über die trotz Schnee und eisigen Winterwetters zahlreich erschienenen Kurgäste und heimischen Livemusikfans und spielte auf seiner akustischen Westerngitarre mit viel Geschick mal flotte, funkig-soulige Stücke, dann wieder verträumte, sehr gefühlvolle Akustikpopballaden vom Allerfeinsten.

Die kurzweiligen Lieder des jungen Songpoeten kamen beim Publikum sehr gut an.

Lautstarker Applaus

Für jedes Lied des gebürtigen Neuseeländers gab es lautstarken und herzlichen Applaus und selbstverständlich erfüllte Mathew James White am Ende des Konzerts die vielfachen Wünsche nach Zugaben prompt.

Von Werner Rödiger

Kommentare