Schüler stehen auf gegen Kinderarmut und Gewalt – am 23. April in der Geistalschule

Mehr als Rock’n’ Roll

Mit einem schulübergreifenden Rock-Konzert am Freitag, 23. April, wollen sie ein Zeichen setzen gegen Kinderarmut und gegen Gewalt: Die Schulbands der Konrad-Duden- und der Geistalschule sowie die Jugendbands Timebomb und Blackout (im Uhrzeigersinn von oben links). Mit von der Partie ist außerdem die Gruppe Frame Outcast. Fotos: privat/Zacharias

Bad Hersfeld. „It’s not only Rock’n’Roll – Schüler stehen auf gegen Kinderarmut, Kinderarbeit und Gewalt gegen Minderjährige“ – Unter diesem Titel hat sich die Schülervertretung der Geistal-Schule stark gemacht und ein schulübergreifendes Rock-Konzert mit Schul- und Schülerbands der Mittelstufe (bis zur 10. Klasse) organisiert. Am Freitag, 23. April, spielen ab 18.30 Uhr in der Aula der Geistalschule die Schulbands der Konrad-Duden-Schule mit den Konrad-Duden-Singers sowie der Gesamtschule Geistal und die Schülerbands Blackout, Timebomb und Frame Outcast.

Insgesamt werden etwa 50 Schülerinnen und Schüler zeigen, was sie in jüngster Zeit musikalisch erarbeitet haben. Es wird ein weites Spektrum an Rock und Pop präsentiert, das sehr viel Abwechslung und gute Laune verspricht, kündigen die Veranstalter an.

Fotoausstellung und Infos

Neben dem Konzert gibt es eine Fotoausstellung über Kinderrechte, die zusammen mit dem Hersfelder Europabüro organisiert wurde. Außerdem wird die Organisation SMOG (Schule machen ohne Gewalt) über ihre Arbeit und ihre Ziele informieren. Es ist auch ein Beitrag von Terre des Hommes geplant.

Mit diesem Benefizkonzert – der Erlös wird für ein Projekt zur Verfügung gestellt, das sich um die Verbesserung von Lebensverhältnissen europäischer Kinder kümmert – wollen die Jugendlichen auch zeigen, dass Schüler nicht nur im Internet surfen oder vor dem Fernseher abhängen, sondern dass sie sich aktiv mit politischen Themen auseinandersetzen, dass sie kulturell interessiert und kreativ tätig sind und in dieser Stadt etwas bewegen wollen. Die Jugendlichen geben Denkanstöße, die dann im Unterricht der einzelnen Schulen aufgegriffen werden sollen. Das Konzert soll zudem eine verbindende Funktion für Schülerinnen und Schüler aller Schulen im Umkreis haben und so einen schulübergreifenden Austausch anregen und weitere Projekte anstoßen. Deshalb soll das Projekt auch keine Eintagsfliege sein, sondern alle zwei Jahre an der Geistalschule stattfinden, erläutert Holger Reuning, einer der Mitorganisatoren.

Der Eintritt kostet 99 Cent. Außerdem verkauft die Schülervertretung Essen und Getränke zugunsten des Projekts. (zac)

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