Ein Weg zu mehr Rente

Jeder Arbeitgeber führt für Mitarbeiter, die im Rahmen einer geringfügigen       Beschäftigung angestellt sind, einen Pauschalbeitrag in Höhe von 15 Prozent zur Rentenversicherung ab. Diesen Beitrag muss der Arbeitgeber allein zahlen. Obwohl die geringfügig Beschäftigten nicht an der Beitragszahlung beteiligt sind, werden diesen Entgeltpunkte für Ihre spätere Rente gutgeschrieben. Dabei stehen die Pauschalbeiträge den „normalen Pflichtbeiträgen“ jedoch nicht gleichrangig gegenüber. Sie bewirken jedoch einen so genannten Zuschlag an Entgeltpunkten, der die Höhe der jeweiligen Rente in gewissen Umfang erhöht.

Außerdem werden dem Versicherungskonto der geringfügig Beschäftigten auch Wartezeitmonate, ohne dass diese einem bestimmten Zeitraum zugeordnet werden, gutgeschrieben. Die besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für Rehabilitationsleistungen, Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder bestimmter Altersrenten können damit nicht erfüllt werden.

Rainer Koch Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Kontakt: 06621/74269

Kommentare