SPD Bad Hersfeld-Kalkobes regt eine Überprüfung mehrerer Kreuzungen an

Mehr Kreisel in der Kreisstadt?

Geht es hier künftig rund? Die SPD will prüfen lassen, ob an der Kreuzung von Homberger Straße und Wehneberger Straße ein Kreisel gebaut werden kann. Foto: nh

Bad Hersfeld. Zur Reduzierung von Lärm, Stau und Abgasbelastungen strebt der SPD-Ortsverein Bad Hersfeld-Kalkobes den Bau neuer Kreisel in Bad Hersfeld an. Damit solle nachhaltige Stadtplanung betrieben werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Besonders die Kreuzung Homberger Straße/Wehneberger Straße soll nach dem Willen der Sozialdemokraten auf einen Umbau zu einem Kreisel überprüft werden. Für diese und weitere Stellen wollen die Sozialdemokraten in der nächsten Stadtverordnetenversammlung eine Anfrage stellen.

Der Umbau von Ampelanlagen in Kreisel bietet nach Ansicht des örtlichen Stadtverordneten Daniel Faßhauer zahlreiche Vorteile. Neben einer Vermeidung von zum Teil äußerst langen Staus könnte die Abgasbelastung für die Anwohner reduziert werden.

„Durch den reibungslosen Abfluss der Autos in und aus der Stadt wird darüber hinaus auch die Lärmbelastung reduziert“, erläutert er. „Trotz der räumlichen Begrenzung an dieser Kreuzung könnte ein überfahrbarer Kreisel eine Alternative sein“, unterstreicht Daniel Faßhauer. Ein schneller Verkehrsabfluss und geringere Standzahlen bieten nach Ansicht der örtlichen Sozialdemokraten zahlreiche ökonomisch, ökologische und menschliche Vorteile, die berücksichtigt werden sollten. Sowohl die Wartungskosten der Ampel als auch die Technik- und Stromkosten könnten nach Ansicht der SPD auf Dauer gespart werden.

Bereits 2011 hatten sich SPD und FWG für weitere Kreisel eingesetzt. Darüber hinaus unterstreichen die Kalkobeser Sozialdemokraten die Notwendigkeit, die Homberger Straße für Fahrradfahrer und Fußgänger zu verbessern. Das hatte kürzlich auch Bürgermeister Thomas Fehling von der Straßenbaubehörde Hessen Mobil gefordert (unsere Zeitung berichtete). (red/jce)

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