Förderung nur noch im Norden des Landkreises

Mehr Geld für die Infrastruktur

Hersfeld-Rotenburg. Hessen erhält in den kommenden sieben Jahren 50 Millionen Euro mehr Geld für die Förderung strukturschwacher Gebiete. Nutznießer wird der nördliche Kreis Hersfeld-Rotenburg sein. Der Süden hingegen fällt aus der Förderung.

Das teilte der hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch mit. Der Koordinierungsausschuss der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) habe neu geregelt, wie das Geld zur Förderung der Infrastruktur zwischen West- und Ostdeutschland verteilt wird. Künftig soll nur noch entscheidend sein, wie stark die Strukturprobleme ausgeprägt sind, teilte Rentsch mit.

Deshalb werden Teile Nord- und Osthessens ab 2014 nicht mehr gefördert, da dort die Arbeitslosenquote zu niedrig, das Einkommensniveau zu hoch und die Ausstattung mit Infrastruktur zu gut sei: „Besonders eindrucksvoll ist die wirtschaftliche Dynamik in den Regionen Kassel, Bad Hersfeld und Fulda“.

Das trifft auf den Kreisteil Rotenburg nicht zu, sodass dort weiter Projekte gefördert werden können. GRW-Geld stehe unter anderem für die zivile Umwidmung von Bundeswehrstandorten wie der Alheimer-Kaserne in Rotenburg zur Verfügung. Auch der Ausbau der touristischen Infrastruktur und der Breitband-Internetversorgung könne finanziert werden. (mcj)

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