Konrad-Duden-Schule in Bad Hersfeld für weitere vier Jahre als Kulturschule zertifiziert

Mehr als ein Etikett

Begrüßung: Zu den Klängen der Typewriter-Melodie hießen die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Duden-Schule die Gäste der Zertifizierungsfeier willkommen. Fotos: Schönholtz 

Bad Hersfeld. Die Konrad-Duden-Schule (KDS) in Bad Hersfeld darf für vier weitere Jahre das Prädikat „KulturSchule“ tragen. Die Urkunde für die Folgezertifizierung des 2008 begonnenen Prozesses überreichte gestern Angela Federspiel vom Hessischen Kultusministerium.

Was vor sechs Jahren mit fünf Schulen begann, das wird jetzt in einer dritten Phase auf 21 Schulen ausgeweitet – und die Erfahrungen der KDS dienen dabei als Referenz.

Denn der Titel „Kulturschule“ ist hier mehr als ein schmuckes Etikett. Ein eigenes Schulfach „Kulturelle Praxis“, in dem sich Elemente aus Informatik, Deutsch, Kunst und Sport verbinden, die Beteiligung an der Aktion „Bad Hersfeld liest ein Buch“, die kreativen Forscherklassen in den Naturwissenschaften und gelebte Demokratie wie im Projekt „Kulturschulhof“ sind nur einige Bausteine, die das Gebäude Kulturschule inhaltlich stützen.

„Wow, das ist beeindruckend“, lobte denn auch Bürgermeister Thomas Fehling, der sich an solche Möglichkeiten aus der eigenen Schulzeit nicht erinnern konnte.

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt bezeichnete die Kultur als „prägend für die Seele“ und stand zu seinem Wort, den Bau eines Kleinsportfeldes auf dem Schulhof zu ermöglichen, nachdem die Schule die geforderten 10 000 Euro Eigenkapital dank vieler Spenden sogar um 2000 übertroffen hat. „Den Schulhof bauen wir“, versprach der Landrat.

Von Karl Schönholtz

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