CDU-Wirtschaftsverbund kritisiert Vergabepraxis

Mehr Aufträge für den Mittelstand

Hersfeld-Rotenburg. Die CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) im Kreis fordert, Ausschreibungen für Vorhaben der öffentlichen Hand so vorzunehmen, dass vor allem der örtliche Mittelstand davon profitiere. Es sei vor allem der Mittelstand, der Arbeits- und Ausbildungsplätze zu Verfügung stelle. „Der Frühjahrsaufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist ein Erfolg des örtlichen Mittelstandes“, betont der Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT), Michael Garde.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sei im Frühjahr auf den niedrigsten Stand seit dem Jahre 1992 gesunken. Auch die Zahlen im Landkreis mit einer Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent seien sehr gut.

Garde, der als Steuerberater in Rotenburg tätig ist, sieht dies als Beweis eines funktionierenden Mittelstandes vor Ort. Es seien nicht die Großunternehmen, die die Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Auch die Politik könne nur bedingt die Rahmenbedingungen beeinflussen.

Leider werde in der öffentlichen Diskussion immer nur negativ über Kündigungen diskutiert. Wenn umgekehrt der örtliche Mittelstand Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stelle, werde dies als selbstverständlich empfunden. Wenn der heimische Mittelstand von öffentlichen Ausschreibungen stärker profitiere, sichere das auch die Arbeitsplätze vor Ort, erklärte Michael Garde. (red/kai)

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