Die Sparkasse Hersfeld-Rotenburg eröffnet ihr virtuelles Museum im Netz

Maschinen und Bilanzen

Das Museum der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg gibt es jetzt auch virtuell. Das Bild zeigt von links: Den ehrenamtlichen Mitarbeiter im Museum Lothar Oeste, den Programmierer der Website Eckart Büxel, die Layouterin Heike Volkert, die ehrenamtlichen Mitarbeiter Manfred Pfister und Gerhard Schuchert sowie Alfons Retting vom Marketing der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg. Foto: Hildebrand

BAD HERSFELD. Nach über einem Jahr harter Arbeit können die Sehenswürdigkeiten des Museums der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg nun auch vom eigenen Computer aus angesehen werden. Möglich macht dies die Homepage des „virtuellen Museums“, welches ab sofort für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Ein Team aus vier Programmierern hat in den vergangenen Monaten akribisch daran gearbeitet, den historisch wertvollen Ausstellungsstücken im Museum der Sparkasse eine angemessene Internetpräsenz zu bieten. Davon kann sich nun jeder selbst ein Bild machen.

Beim virtuellen Rundgang sieht man den Ausstellungsraum in der Hauptfiliale der Sparkasse an der Dudenstraße von zu Hause aus oder natürlich auch von unterwegs. Per Panorama-Ansicht kann man sich frei umsehen und die Ausstellungsstücke zu insgesamt neun verschiedenen Themen der Ausstellung ansehen und sich informieren.

80 Jahre entdecken

Prunkstück des neuen Internetauftritts ist das Archiv. Hier hat der Besucher der Homepage die Möglichkeit, über 80 Jahre Sparkassen-Geschichte zu entdecken. Getreu dem Motto „Das Gedächtnis der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg“ findet sich hier alles rund um die heimische Bank. Egal ob alte Schreibmaschinen, Jahresbilanzen aus dem Jahre 1939 oder eine Auflistung sämtlicher Sparkassen-Vorstände der letzten Jahre – es bleibt kaum eine Frage offen. Bislang wurden über 200 Exponate aus dem Museum fotografiert und auf die Website gestellt, weitere Ausstellungsstücke werden in Zukunft hinzugefügt. Das virtuelle Museum soll stetig erweitert werden.

In virtuellen Bildergalerien können die Besucher auch durch alte Alben aus den Archiven der Sparkasse blättern und Einblicke in die Geschichte der Bank gewinnen. Doch auch Bad Hersfeld kommt nicht zu kurz, Bilder vom Lullusfest aus den 50er-Jahren sind ebenfalls vorhanden. Wer möchte, kann sich diese Raritäten sogar herunterladen und auf dem eigenen PC später in Ruhe ansehen.

Das Museum der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg selbst existiert seit 2006 und wird mittlerweile von ehemaligen Mitarbeitern der Sparkasse betreut. Diese arbeiten ehrenamtlich, nachdem sie ihr ganzes Berufsleben in der Hauptstelle der Bank in Bad Hersfeld verbracht haben.

Führungen können bei Alfons Retting unter Telefon 06621/851371 oder per E-Mail über die Homepage des virtuellen Museums unter www.sparkassenmuseum-hef.de gebucht werden.

Von Kevin Hildebrand

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