Hersfelder Friedensinitiativen gedachten dem Abwurf der Bombe auf Hiroshima vor 65 Jahren

Mahnwache an der Pyramide

Bad Hersfeld. An der Sprachpyramide am Bad Hersfelder Lingplatz wurde mit einer Mahnwache dem 65. Jahrestag des Atombombenabwurfs der Amerikaner auf Hi roshima gedacht. Eingeladen hatten das Ökumenische Friedensgebet an der Stadtkirche und die Friedensinitiative des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

Die Festspielbesucher wurden auf dem Weg zur Stiftsruine durch die vielen Kerzen und die Engel-Ikonen aus der Festspielaufführung der Johanna von Orleans (2008) aufmerksam gemacht.

Verweigerung

In seiner Begrüßungsansprache berichtete Mitorganisator Michael Held von der letzten Konferenz der Staaten, die sich zur Nichtweiterverbreitung der Atomwaffen bekennen, Anfang Mai in New York. Er erklärte, dass sich auch hier die Atomwaffenstaaten wieder verweigert haben, die Verpflichtung zur Atomwaffenabrüstung zu erfüllen, die sie im Vertrag unterschrieben haben.

Ernst Kreis (Gitarre) und Samia Dauenhauer (Gesang) haben mit konzertreifen Liedern aus der Geschichte der Friedensbewegung die Mahnwache bereichert. Mit einem Schweigekreis, dem Anschlagen einer Klangschale, die Ralph Neumann aus Japan mitgebracht hatte und mit dem Sologesang des berühmten „Halleluja“ von Leonhard Cohen. (red)

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