Friedensinitiative informiert über gefährliche Waffen, die die Gesundheit Unbeteiligter bedrohen

Mahnwache und Film zu Uranmunition

Bad Hersfeld. „Tödlicher Staub – Deadly Dust“ ist der Titel eines Films des Kölner Journalisten Frieder Wagner. Im Mittelpunkt des Films, den die Bad Hersfelder Friedensinitiative am Montag, 12. März, zeigt, stehen die Auswirkungen von Munition, die aus „abgereichertem“ Uran hergestellt wird. Diesen Film zeigt die Bad Hersfelder Friedensinitiative im Anschluss an die Mahnwache am Lingg-Denkmal ab 18.30 Uhr im Martin-Luther-Haus (neues Gemeindehaus) am Kirchplatz. Die Mahnwache beginnt bereits um 18 Uhr.

Im Anschluss an die Filmvorführung besteht Gelegenheit zum Gespräch mit dem Filmemacher Frieder Wagner.

Uranmunition ist ein Abfallprodukt, das bei der Herstellung von Kernbrennstoffen für Atomkraftwerke und von waffenfähigem Uran entsteht. Es wird von der Rüstungsindustrie zur Herstellung von panzer- und bunkerbrechender Munition verwendet. Beim Einsatz von Uranmunition entstehen Uranpartikel und Uranoxide, die als Schwebeteilchen und Stäube die Umgebungsluft belasten. Dieser giftige Feinstaub wird mit dem Wind weit verbreitet und immer wieder aufgewirbelt. Durch Einatmen, Wasser, Nahrungsaufnahme oder durch die Haut kann das abgereicherte Uran in den Körper gelangen und dort große Schäden anrichten. (uj)

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