Mahnwache erinnert an Hiroshima

Bad Hersfeld. Zur Erinnerung an den Atombombenabwurf auf Hiroshima vor 68 Jahren lädt die Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg zu einer Mahnwache am Lullusbrunnen in Bad Hersfeld ein. Sie findet am kommenden Montag, 5. August, ab 18 Uhr statt.

Am 6. und am 9. August 1945 zündeten die USA über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki zwei Atombomben. Damals wurden mit einem Schlag mehr als 200 000 Menschen getötet. Hunderttausende starben noch später an den Folgen der Verstrahlung.

Die Friedeninitiative will aber nicht nur gedenken, sondern auch jene Politiker anklagen, „die das Unbegreifliche zu verantworten hatten und die Politiker, die das zu verantworten haben, dass die Erde bis heute unter dieser Bedrohung leben muss“, heißt es in einer Erklärung von Michael Held. Die Friedensinitiative fordert, alle Atomwaffen zu verbieten und zu vernichten.

Apell an die Politik

Die Kandidaten für die Bundestagswahl sollen „aus dem Schatten des Kalten Krieges endlich heraustreten und sich persönlich und mit Nachdruck für das weltweite Verbot von Atomwaffen, gegen die Modernisierung der 20 Atombomben, die in Deutschland lagern, und für deren Vernichtung einsetzen.

Die Friedensinitiative hofft auf eine rege Beteiligung bei der Mahnwache am Lullusbrunnen. (red/kai)

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