Ideen-Konzept soll erst in den Fraktionen beraten werden – Förderantrag vorbereitet

Magistrat kippt Sportpark-Plan

Erst einmal gekippt sind die Pläne für den Lullus-Sportpark in der Fuldaaue: Bürgermeister Thomas Fehling (rechts) und Martin Bode, Leiter des Fachbereich Technische Dienste, stellten die Ideensammlung dennoch vor. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Eigentlich sollte der Masterplan für den von Bürgermeister Thomas Fehling initiierten „Lullus-Sportpark“ in der Fuldaaue in der kommenden Wochen Gegenstand der parlamentarischen Ausschusssitzungen sein. Doch der Magistrat hat das Vorhaben am Montag gekippt – zumindest vorläufig.

Weil die Vielzahl der denkbaren Maßnahmen den städtischen Haushalt nicht unerheblich belasten würden, sollen die Sportpark-Pläne erst einmal in den Fraktionen beraten und Entscheidungen zu einem späteren Zeitpunkt gefällt werden.

Bürgermeister Fehling hatte unter ehrenamtlicher Führung der Behinderten-Sportlerin Manuela Schmermund ein umfangreiches Konzept ausarbeiten lassen, das zahlreiche Sportmöglichkeiten für Jedermann im Bereich der Fulda aufführt. Das sind zum Teil einfache Angebote der hier aktiven Vereine, zum anderen auch Bauvorhaben, deren Dringlichkeit von wünschenswert bis erforderlich reicht. Folglich reicht auch der Kostenrahmen von fast nichts bis zu mehreren Millionen. Vom Hessischen Innenministerium sei die Stadt jetzt aufgefordert worden, ein Konzept vorzulegen und Anträge zu stellen, um in den Genuss eines neuen Förderprogramms des Landes zu kommen, teilte der Bürgermeister mit. Deshalb sei auch der neue Masterplan erarbeitet worden. In den Entwurf des Haushalts 2013 habe er vorsorglich zwei Maßnahmen aufgenommen, sagte Fehling. Die Zurückstellung des Projekts durch den Magistrat kommentierte er mit den Worten: „Jetzt ist die Politik am Zug.“

Von Karl Schönholtz

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