Bauprojekt im Schilde-Park nimmt erste Hürde – Sechs Millionen Euro Kosten

Magistrat für Ärztehaus

Vorschlag: So könnte das geplante Therapie- und Ärztezentrum im „Baufenster“ des östlichen Schilde-Parks aussehen. Über das Projekt muss jetzt die Stadtverordnetenversammlung entscheiden. Visualisierung/Lageplan: Architekt

Bad Hersfeld. Das im östlichen Schilde-Park geplante Therapie- und Ärztehaus hat eine erste Hürde genommen: Der Magistrat der Stadt Bad Hersfeld hat beschlossen, ein rund 1600 Quadratmeter großes Grundstück auf der Fläche zwischen „wortreich“ und Schillerplatz zu verkaufen.

In dem eigens vorgehaltenen Baufenster plant eine örtliche Investorengruppe mit Kosten von rund sechs Millionen Euro den Neubau eines Therapiezentrums mit zwei Arztpraxen sowie Büroflächen. Im Dachgeschoss sind drei Wohnungen vorgesehen. Bürgermeister Thomas Fehling hält das Vorhaben für ein „sehr vielversprechendes Projekt.“ Zusätzlich zum Therapiezentrum wird ein Planungsbüro nach Bad Hersfeld umsiedeln und die Büroräume im neuen Objekt nutzen. Insgesamt werden mit der geplanten Bebauung etwa 40 qualifizierte Arbeitsplätze neu geschaffen. Zudem seien alle städtischen Auflagen des Bebauungsplanes, des Denkmalschutzes und der Wirtschaftlichkeit von der Investorengruppe mit ihren vorgestellten Planungen eingehalten worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Bad Hersfeld.

„Neue Arbeitsplätze, neue Betriebe und eine architektonische Einpassung des Gebäudes in das Stadtbild“ – so fasst Fehling die wichtigsten Argumente für die Ansiedlung zusammen. „Das Projekt wird nach meiner Ansicht zudem Leben auf die Parkseite bringen und eine höhere Auslastung für das Schilde-Parkhaus bringen.“

Nach dem Magistrat werden sich in diesem Monat auch die städtischen Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung mit dem Vorschlag beschäftigen. Die endgültige Entscheidung fällt das Stadtparlament am 24. September.

„Ich hoffe sehr, dass es für dieses Projekt eine politische Mehrheit gibt. Es wäre ein Glücksfall für den Schilde-Park. Einen solcher Investor würde anderswo auf Händen gertragen“, so Fehling abschließend. Die Investoren haben im Vorfeld mit mehreren Ortsterminen bei den Fraktionen für ihr Vorhaben geworben. (ks/red)

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