Hersfelder Blues- und Soul-Band würdigte den Kult-Gitarristen mit Sonderprogramm

Macs Tribut an Gary Moore

Mac-Sänger Sebastian Litz (Bildmitte) ist live immer „eine sichere Bank“ für seine Band. Unermüdlich sucht er die Nähe zum Publikum und animiert seine Zuhörer zum Klatschen und Feiern. Foto: Rödiger

Bad Hersfeld. Bereits zum elften Mal und wie immer am Freitagabend vor Rosenmontag gehörte die Bühne des Bad Hersfelder Buchcafés der heimischen Blues- und Soul-Combo „Mac“. Die neunköpfige Band spielte diesmal ihr prall gefülltes Programm aus bekannten Rhythm’n’Blues- und Soul-Klassiker von den ganz großen Namen der internationalen Musikbranche.

Ob Blues Brothers, Stevie Wonder, Carlos Santana, Blood Sweat and Tears, Marius Müller- Westernhagen, Huey Lewis oder Chicago – all die bekannten Hits der sechziger, siebziger und achtziger Jahre finden sich im aktuellen Mac-Programm.

Ein ganz besonderes „Special“ präsentierten Mac nach einer kleinen Halbzeitpause. Zum Gedenken an den großen britischen Blues-Gitarristen Gary Moore, der am 6. Februar mit erst 58 Jahren plötzlich und unerwartet in Spanien gestorben war, spielte Mac ein Tribute-Paket mit dessen größten Hits. Mac-Gitarrist Matthias Raub, ein eingefleischter Gary Moore-Fan seit eh und jeh, spielte dessen singende Gitarrensoli mit sehr viel Gefühl und Authentizität. Spätestens bei „Still got the Blues“ stellten sich bei vielen Zuhörern die sprichwörtlichen Härchen auf. Hier bescherten Mac ihren Fans einige ganz besondere Momente.

Das Publikum im Konzertsaal des Bad Hersfelder Buchcafés taute bei solchen Wohlklängen schnell auf und unterstützte die Band um Sänger Sebastian Litz lautstark bis zur unvermeidlichen letzten Zugabe des Konzerts.

Von Werner Rödiger

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