Tag der offenen Tür– Modellschule Obersberg präsentierte ihre ganze Vielfalt

So macht Schule Spaß

Keine Berührungsangst: Viele Besucher des Vivariums trauten sich die von Schülerinnen herumgetragenen Bartagamen zu streicheln. Fotos: Reymond

Bad Hersfeld. Die Vielfalt unter einem Dach. Unter diesem Motto stellten am vergangenen Samstag Schülerinnen, Schüler sowie die Lehrkräfte der Modellschule Obersberg den Besuchern ihre Schule und das alltägliche Leben darin vor.

Kurse aller Fachrichtungen gewährten Einblicke in ihre Projekte, hatten Präsentationen vorbereitet und luden oft genug zum Mitmachen ein. Im Treppenhaus bestand für Mutige die Möglichkeit, sich über mehrere Etagen abzuseilen. In den Sporthallen wurden Foreign Games präsentiert, sprich Baseball und Uni-Hockey. Im Vivarium gab’s Tiere zum Anfassen und im Kunstbereich konnten sich die Besucher portraitieren. In den Physik- und Chemieräumen durften die Jugendlichen selbst Experimente machen oder über Vorführungen staunen.

Wer sich in dem Labyrinth der riesigen Schule selbst nicht zurechtfand, dem stand der sogenannte Bring-Service zur Seite. Außerdem wurden während des Tages der offenen Tür mehrere Führungen durch das Schulgebäude angeboten, sodass auch Nicht-Ortskundige jeden noch so interessanten Winkel der Schule erreichten.

US-Wahlkampf

Natürlich präsentierten sich auch die sogenannten Gesellschaftsfächer. Sie hatten ihre Angebote fest mit dem Thema Freiheit verknüpft. Und natürlich spielte der aktuelle US-Wahlkampf auch am Samstag in der MSO eine große Rolle. Während einer Profilwoche zuvor hatten einige Schülerinnen und Schüler den Kontrast zwischen Präsident Barack Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney herausgearbeitet. Natürlich wurden auch die Frauen hinter den beiden Kandidaten unter die Lupe genommen. Ein Ranking der Top Ten Presidents der Vereinigten Staaten rundeten diesen Part ab.

Logistik im Blickpunkt

Auch die einzelnen kaufmännischen Ausbildungsgänge präsentierten sich. Darunter die Fachschule für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Logistik.

Wer ob der Fülle des Angebots hungrig oder durstig wurde, musste in der Regel nicht lange suchen. Auf allen Ebenen waren Klassenräume zu Cafés oder Tavernen geworden, wo man speisen konnte wie die alten Römer oder wie im Mittelalter, wo man französische Köstlichkeiten oder ein englisches Frühstück probieren oder die Essenspause mit Kunstgenuss verbinden konnte. Musikalische Highlights präsentierten im Audimax der Schulchor, die Bigband, die Blechbläser und das Orchester.

Von Mario Reymond

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