Gunter Müller will sich stärker in Bad Hersfelder Stadtpolitik einbringen

SPD macht Pläne für die Stadt

Bad Hersfeld. Der SPD-Stadtverband hat bei einem Treffen mit der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, ihre Ziele für die nächsten Monate abgesteckt. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Wennemuth lobte zunächst die Arbeit von Festspielintendant Holk Freytag. Die durchweg positive Festspielbilanz sei sein Verdienst, die Auswahl der Stücke für die nächste Saison klinge vielversprechend, meint Wennemuth.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Themen Wirtschaft und Arbeit. Dabei waren sich die Genossen einig, den Wirtschaftsstandort Bad Hersfeld zu stärken. In diesem Zusammenhang freute sich der SPD-Stadtverband über die erfolgreiche Ansiedlung der Außenstelle der Technische Universität Mittelhessen. „Nach dem sehr guten Start des Studiengangs Logistik sowie der Erweiterung des Studiengangs Ingenieurswesen wollen wir den Hochschulstandort weiter ausbauen“, erklärte der SPD-Stadtverbandvorsitzende Gunter Müller. Vorstellbar wären nun auch Studiengänge im Bereich des Gesundheitswesens. Ziel für die SPD sei es, aus Bad Hersfeld einen eigenständigen Hochschulstandort zu machen und somit hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

Deutliche Worte fand die heimische SPD zur Schließung des Bad Hersfelder Arbeitsgerichtes und dem geplanten Abzug der Verwaltungsspitze der Agentur für Arbeit. „Wer im Wahlkampf verspricht neue und gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen, aber sich nicht ausreichend für den Erhalt der vorhandenen Arbeitsplätze einsetzt, hat offensichtlich kein Konzept“, sagt Müller und kündigt an, sich in Zukunft verstärkt in die Stadtpolitik einzubringen. (red/kai)

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