Sparkasse spendet 5000 Euro – Ausbildung von Pilger-Begleitern geplant

Lutherweg geht voran

Gut unterwegs zwischen Worm und Wartburg: Die Lutherrunde freut sich über die Spende der Sparkasse. Ab 2014 sollen zudem die ersten Wegweiser für Pilger auf Luthers Spuren aufgestellt werden. Foto: nh

Bad Hersfeld. Das Projekt Lutherweg geht mit großen Schritten voran. Ab 2014 werden erste Abschnitte des Weges in unserer Region beschildert sein. Bis zum Jahr 2017, dem Jahr des Reformationsjubiläums wird der Lutherweg 1521 zwischen Worms und der Wartburg vollständig als Wander- und Pilgerweg erlebbar sein. Dafür engagiert sich die Große Lutherrunde Bad Hersfeld und der Verein Lutherweg in Hessen e.V.

Touristisch bedeutsam

Große Freude herrscht in der Lutherrunde, weil die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg den Aufbau des Lutherwegs unterstützt. Bei einer Arbeitskreissitzung überreichte Sparkassendirektor Reinhard Faulstich einen Scheck über 5 000 Euro an den Vorstand des Vereins. Faulstich unterstrich die Bedeutung des Projektes „Lutherweg“ für die touristische Entwicklung und die Wertschöpfung im Landkreis. Weiterhin lobte er die aktive Zusammenarbeit der Akteure in der Region, aus Gemeinden, Heimat- und Wandervereinen sowie der Kirchengemeinden.

Rudolf Marx, 1. Vorsitzender des Vereins „Lutherweg in Hessen e.V.“ dankte der Sparkasse für die aktive Unterstützung zum Aufbau des Weges und wies auf das große ehrenamtliche Engagement der Aktiven in den regionalen Arbeitsgruppen, wie hier in Bad Hersfeld, hin.

Der Lutherweg soll entlang der früheren Handelsstraße der „Kurzen Hessen“ verlaufen. Heute befindet sich hier etwa die Autobahn A 4, doch die alten Wege und Straßen sind häufig noch erkennbar, sowie an Wegenamen und Flurbezeichnungen nachvollziehbar. In unserem Landkreis führt der Weg durch die Gemeinden Breitenbach am Herzberg, Niederaula, die Stadt Bad Hersfeld, Friedewald und Heringen und dann weiter über Berka/Werra über den Rennsteig zur Wartburg.

Nächste Schritte

Unterdessen haben sich auch mehr als 30 Vertreter aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen in Grünberg getroffen In Arbeitsgruppen entwickelten die Teilnehmer wichtige Themen, wie den Ausbau des Weges und Entwicklung der Infrastruktur, Qualität und Marketing, oder auch Spiritualität und Glauben. Ein Projektbüro, die Arbeitsgemeinschaft Landkonzept (Niddatal) und proregio ag (Frankfurt), begleitete und moderierte die Veranstaltung.

Dabei wurden auch weitere Schritte zur Einrichtung des Pilgerwegs wurden. Dazu gehört die Prüfung der ausgewählten Wegestrecke, die Gestaltung der Infrastruktur und Beschilderung, der Aufbau einer Geschäftsstelle und Festlegung eines abgestimmten Marketings.

Außerdem sollen Pilgerbegleiter und Gästeführer ausgebildet werden. Zudem geht es um die Schaffung von besonderen Angeboten der Spiritualität und des Pilgerns. (red/kai)

Mehr Infos unter www.lutherweg-in-hessen.de

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