Feuermeister Klaus Otto besuchte kranke Kinder – Spielzeug und Süßigkeiten

Lolls-Fieber im Klinikum

Krankenbesuch: Feuermeister Klaus Otto (links) ließ gestern auf der Kinderstation des Klinikums Bad Hersfeld das völlig ungefährliche Lolls-Fieber steigen. Begleitet wurde er von Klinikpfarrerin Elke Henning mit der Drehorgel und dem Vorsitzenden des Fördervereins medi-Kids, Hans-Jürgen Schülbe (2. von links). Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Das Lullusfest im Krankenhaus verbringen zu müssen – das ist für die Kinder aus Bad Hersfeld und Umgebung eine echte Strafe. Doch gestern ließ Feuermeister Klaus Otto – das lebendige Symbol des großen Heimatfestes –, in der Kinderstation des Klinikums wenigstens für kurze Zeit das völlig ungefährliche Lolls-Fieber steigen.

Statt lautstarker Lolls-Attacken gab es zunächst subtilere Klänge aus der Drehorgel von Klinikpfarrerin Elke Henning, die den Feuermeister genauso begleitete wie Hans-Jürgen Schülbe, der Vorsitzende des Fördervereins medi-Kids, der Ottos Krankenbesuch initiiert hatte.

In verträglichen Dosen

Nach großem Hallo auf dem Flur sah der Feuermeister dann in jedem einzelnen Patienzimmer nach dem Rechten und verteilte Spielzeug, das die Schausteller des Lollsrummels für diesen Anlass zur Verfügung gestellt hatten.

Die beiden Fest-Organisatoren Julia Scholz und Helge Assi hatten zudem jede Menge Schaumwaffeln und Popcorntüten im Gepäck.

Die Süßigkeiten wurden jedoch mit Rücksicht auf die Genesung der kranken Kinder nur in verträglichen Dosen durch das Krankenhaus-Personal weiter gegeben. Am Ende hatten die kranken Kinder auf jeden Fall das Gefühl, auch etwas von Lolls abbekommen zu haben. Schließlich bekommt längst auch nicht jedes gesunde Kind in dieser Woche die Gelegenheit, mit dem Feuermeister persönlich zu sprechen.

Von Karl Schönholtz

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