Lars Kirchner und Guido Wernert im Vorstand des Vereins Pro Nordhessen

Lokomotiven für Region

Wollen was bewegen: von links Lars Kirchner, Geschäftsführer der Kirchner Solar Group, Georg Lüdtke, Vorsitzender des Vereins Pro Region Mittleres Fuldatal, und Guido Wernert, Geschäftsführer des Herz- und Kreislaufzentrums, tourten auf den solarbetriebenen Segways flott über den Parkplatz der Kirchner Solar Group in Heinebach. Foto: Henkel

Heinebach. Die Geschäftsführer der Kirchner Solar Group in Heinebach und des Herz- und Kreislaufzentrums in Rotenburg, Lars Kirchner und Guido Wernert, sind in den Vorstand des Vereins Pro Nordhessen berufen worden. Das haben beide bei einer Pressekonferenz in den Räumen der Kirchner Solar Group erklärt – wir berichteten.

Die beiden verbinden mit ihrer Berufung die Hoffnung, sich als Bindeglied zwischen den in Kassel ansässigen Regionalmanagern und den Unternehmen in Waldhessen etablieren zu können. „Es ist beachtenswert, dass zwei Unternehmen aus unserer Region, die relativ weit von Kassel entfernt ist, berücksichtigt wurden.“ Der HKZ-Geschäftsführer verwies darauf, dass unter den Vorständlern Männer wie Ludwig Georg Braun von B. Braun Melsungen seien. Es seien aber „nicht zwei Chefs berufen, sondern zwei Unternehmen“, betonte Wernert. Und es gehe nun darum, auch andere Unternehmen der Region einzubinden, Ideen zu sammeln. Eine Einladung an die Unternehmer kündigte Wernert an.

Der Verein Pro Nordhessen ist nach Aussagen Wernerts und Kirchners eine Stelle, von der aus Fördergeld für Projekte verteilt wird. Projekte in der Region, wie sie der alle zwei Tage stattfindende Vitaltag und auch die Energietage in Heinebach seien.

Stolz über Anfrage

Im Verein Pro Nordhessen wird vornehmlich in drei Themenfeldern gearbeitet: Tourismus, Gesundheit und Energie. In den beiden letztgenannten seien nun Unternehmen aus Waldhessen mit im Boot. „Wir sind eine besondere Region“, kommentierte Lars Kirchner und ergänzte: „Die Anfrage des Vereins hat mich stolz gemacht, und ich habe Respekt vor dieser Position. Da wird viel von uns erwartet, aber diese Zeit bringen wir gern auf.“ Die Vorständler treffen sich nach Aussage Wernerts sechsmal im Jahr, um Ideen auszutauschen und über Projekte zu entscheiden.

Auch Georg Lüdtke, Bürgermeister der Gemeinde Alheim und Vorsitzender des Vereins pro Region Mittleres Fuldatal, war hocherfreut. „Das ist eine Auszeichnung für die Arbeit, die die beiden Firmen hier im Bereich Gesundheitswirtschaft und Klimaschutz geleistet haben und leisten. Es zeigt aber auch die Wertschätzung für unsere Region.“ Über Kirchner und Wernert sagte Lüdtke: „Da haben wir zwei Lokomotiven vor unseren Zug spannen können.“

www.regionnordhessen.de

ZUR PERSON, HINTERGRUND

Von Rainer Henkel

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