Bad Hersfelder Ventilatoren-Produzent TROX-TLT investiert weiter in den Standort

Der Lohn der Arbeit

Anstoßen auf das neue Foyer: Die Bad Hersfelder TROX-TLT-Chefs Udo Jung (vorne rechts) und Hartmut Brandau (vorne links) freuen sich mit Lutz Reuter, Geschäftsführer der Muttergesellschaft TROX GmbH (vorne Mitte) über das neue Foyer im Verwaltungsgebäude am Weinberg. Hinten rechts im Bild Architekt Rolf-Uwe Schönewolf. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Weit über 100 000 Euro hat der Bad Hersfelder Ventilatoren-Produzent TROX-TLT unter anderem in ein neues Foyer seines Verwaltungsgebäudes auf dem Firmengelände am Weinberg und in einen neuen Recyclinghof investiert, der nach neuesten Umweltgesichtspunkten eingerichtet wurde.

Zur gestrigen Eröffnung war auch Lutz Reuter, Geschäftsführer der Muttergesellschaft TROX GmbH aus Neukirchen-Vluyn nach Bad Hersfeld gekommen. „TROX ist sehr stolz darauf, dass die TROX TLT nunmehr seit anderthalb Jahren wichtiger Bestandteil der TROX Gruppe ist. Besonders positiv war die schnelle und reibungsfreie Integration in das Gesamtunternehmen“, stellte Reuter fest.

1 plus 1 macht 2,5

Denn üblicherweise sei bei Firmenkäufen eins plus eins nicht immer gleich zwei, sondern 1,2 bis 1,5, meinte der TROX-Chef und fügte hinzu: „In unserem Fall können wir feststellen, dass der Zusammenschluss der beiden erfolgreichen Unternehmen durch die hohe Kompetenz und Motivation 2,5 ergibt.“

In diesem Zusammenhang bedankte sich Reuter besonders bei der Belegschaft des Hersfelder Standortes. Gemeinsam mit den TLT-Chefs Udo Jung und Hartmut Brandau freute er sich zudem über ein positives Geschäftsjahr 2013, das deutlich besser verlaufen war als erwartet.

„Wir sind dankbar, dass uns TROX die Möglichkeit gegeben hat, weiter in den Standort zu investieren“, stellte Udo Jung fest. Diesen Dank gab Reuter postwendend zurück, indem er die Investition als „Lohn der geleisteten Arbeit“ deklarierte.

Gut aufgehoben

Das Bad Hersfelder Unternehmen, das im sogenannten Serienwerk Gebäudeventilatoren entwickelt und herstellt, war 2012 von der Siemens AG an TROX verkauft worden. „Wir fühlen uns da sehr gut aufgehoben“, sagte Hartmut Brandau. Seit Neuestem weist auch ein überdimensionales „X“ auf dem Dach des Firmengebäudes weithin sichtbar auf das Unternehmen hin. (ks)

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