Johanna Scheringer-Wright für Handels-Tarif

Linke unterstützen Amazon-Belegschaft

J. Scheringer-Wright

Bad Hersfeld. Die Bundestagskandidatin der Partei Die Linke, Dr. Johanna Scheringer-Wright, hat den Ausgang der Urabstimmung von Verdi zu möglichen Streiks bei Amazon in Bad Hersfeld begrüßt. „Wenn die Unternehmensleitung nicht auf Verhandlungen mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eingeht und alle Forderungen ins Leere laufen, dann ist es richtig zum Kampfmittel des Streiks zu greifen“ heißt es in einer Pressemitteilung der Linken-Politikerin.

Sie würdigte die überwältigende Zustimmung der Verdi- Mitglieder zum Streik. Erfolgreiche Unternehmen verdankten ihren Erfolg nicht zuletzt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit vollem Einsatz die oft sehr schwere Packarbeit leisteten.

Deshalb sei es eine Frage der Gerechtigkeit, diese auch fair zu entlohnen. „Amazon ist ein florierendes Versandhandelsunternehmen und der weltgrößte Online Händler, und da ist die Forderung nach dem Tarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel mehr als gerechtfertigt“ erklärt Scheringer-Wright.

Mindestlohn gefordert

Die Linke fordere seit langem einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde. Das sollte die unterste Schwelle sein, die nicht unterschritten werden dürfe. Darauf aufbauend müssten dann die Tarife stehen, und die Unternehmen müssten sich verpflichten, Tarifverträge abzuschließen. (red/kai) Foto: nh

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