Partei kritisiert Vorgänge beim kreiseigenen „Verein zur Integration von Arbeitkräften“

Linke: Bei der VIA ist was faul

Hersfeld-Rotenburg. Als skandalös hat der Kreisvorstand der Partei „Die Linke“ die Vorgänge in und um den kreiseigenen „Verein zur Integration von Arbeitskräften“, VIA e.V. bezeichnet.

Wie von unserer Zeitung berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Fulda wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit und Mindestlohnverstöße nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AentG) gegen die VIA.

„Wir haben schon lange den Verdacht, dass in diesem Verein so einiges faul ist“, sagt Horst Zanger, Kreispressesprecher der Linken. Vertreter des Kreisvorstandes hätten der 1. Kreisbeigeordneten Elke Künholz (SPD) bereits vor einem Jahr einen Fragenkatalog zur Arbeit der VIA überreicht, der bis zum heutigen Tage unbeantwortet blieb.

Diese Anfrage wurde nun aktualisiert erneut von Carmen Maria Hug, der Kreistagsabgeordneten der Linken, eingebracht. Zeitgleich läuft auch eine Anfrage der Fraktion Unabhängige Bürger Hersfelds und der Linken an die Stadtverordnetenversammlung in Bad Hersfeld, teilt die Partei mit.

Weiterhin wurde der Kreisausschuss wegen der besonderen Dringlichkeit dazu aufgefordert, in seiner nächsten Sitzung den Kreistag umfassend und zeitnah über alle Vorgänge des VIA-Vereins in Bezug auf das eingeleitete Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft und dessen Hintergründe zu berichten. (red/kai)

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