Scheringer-Wright und Zanger sollen es richten

Linke bestimmt ihre Kandidaten

Sie kandidieren für Die Linke: Dr. Johanna Scheringer-Wright will in den Bundestag, Horst Zanger für Hersfeld in den Landtag. Foto:nh

Hersfeld-Rotenburg. Die Partei „Die Linke“ hat in Sontra ihre Direktkandidatin für die Bundestagswahl im Wahlkreis 169 Werra-Meißner/ Hersfeld-Rotenburg bestimmt. Einstimmig wurde im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses die Agrarwissenschaftlerin, Dr. Johanna Scheringer-Wright, als Direktkandidatin gewählt.

Die aus Bayern stammende Wissenschaftlerin hat in Kassel und Witzenhausen studiert und ist seit vielen Jahren mit der nord- und osthessischen Region stark verbunden. Zurzeit ist Scheringer-Wright Mitglied im Thüringer Landtag und dort Sprecherin für Agrarpolitik und regionale Entwicklung der Fraktion Die Linke.

Scheringer-Wright zeigte sich in ihrer Bewerbungsrede besorgt über die wachsende Zahl von Armen und armutsgefährdeten Menschen, die von der CDU/FDP-Regierung „durch Zensur“ zu verschleiern versucht werde. SPD und Grüne, „in deren Regierungszeit viele der Armutsgesetze eingesetzt wurden“, stellten sich kaum der Verantwortung. Nur Die Linke lege den Finger immer wieder in die Wunden und schlage Alternativen vor.

Als Direktkandidat zur Landtagswahl im Wahlkreis 11 (Bad Hersfeld) wurde außerdem der Bad Hersfelder Stadtverordnete Horst Zanger mit nur einer Gegenstimme gewählt. Stellvertreter wurde der 28-jährige Sven Röben aus Hauneck, der neben Zanger als Sprecher dem Kreisvorstand der Linken angehört und Mitglied des Jugendverbandes der Linken ist.

Die Wahl des Direktkandidaten für den Wahlkreis 10 (Rotenburg) wurde auf Antrag um etwa vier Wochen verschoben. (red/kai)

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