Im neuen Bad Hersfelder tegut-Markt werden 27 000 verschiedene Artikel einsortiert

„Liegen gut in der Zeit“

Hier legt der Chef selbst mit Hand an: Filialgeschäftsführer Klaus Nüchter beim Aufbau eines Displays für Kartoffelchips. Um ihn herum ist die Einrichtung des neuen tegut-Markts in Bad Hersfeld schon weit fortgeschritten. Eröffnung ist nächste Woche am Mittwoch, 14. März. Fotos: Schönholtz

Bad Hersfeld. Klaus Nüchter wirkt gelassen. Dabei ist der Countdown bis zur Eröffnung des neuen Bad Hersfelder tegut-Marktes am 14. März schon bis auf wenige Tage abgelaufen. Doch ein Blick auf den Zeitplan in seinem Büro und in die Weite des Verkaufsraumes verrät dem Filialgeschäftsführer, dass „wir gut in der Zeit liegen.“

Tatsächlich ist die Einrichtung und Bestückung des Neubaus auf dem Rechberggelände ein generalstabsmäßig geplantes Unterfangen gewesen. Bereits am 21. Februar wurde mit dem Aufbau und Stellen der Regale begonnen.

Erst die Spiegelware

Eine automatische Disposition sorgte anschließend für die Lieferung der sogenannten Spiegelware. „Das ist eine Einheit von jedem Artikel aus unserem Sortiment,“ erläutert Nüchter, „so dass wir ein Layout für jedes Regal anlegen können.“ Das sieht dann so aus, dass die erste Reihe in einem jeden Regal mit Ware bestückt wird, um abschätzen zu können, welche Mengen dann tatsächlich benötigt werden.

Mit seiner Erfahrung aus 17 Jahren in Bad Hersfeld, davon zehn als Marktleiter, hat Nüchter dann die manuelle Disposition vorgenommen, also individuell für dieses Geschäft festgelegt, wieviele Einheiten von jedem Artikel zu bestellen waren.

In den folgenden Tagen trafen dann 49 Europaletten in Überhöhe für den neuen Markt ein. Beim Auspacken und Einsortieren wurden die Hersfelder von auswärtigen Kollegen tatkräftig unterstützt.

Altbekannte Gesichter

In dieser Woche wurden weitere Paletten aus dem Trockensortiment geliefert, ehe kurz vor der Eröffnung dann auch die Frischware kommt. Etwa 27 000 verschiedene Artikel wird das Sortiment des neuen Marktes umfassen, darunter auch neue Angebote wie beispielsweise die Naturkosmetik.

Ware aus dem Provisorium, einem Teil des Altbaus, in dem der Verkauf während der Bauzeit weiter lief, ist nicht darunter. Die wird nach dem Umzug anderweitig verwertet.

Das Personal des alten tegut-Marktes wird nächste Woche jedoch wieder vollzählig im Neubau arbeiten. „Wir haben unseren Stamm behalten, unsere Kunden werden also die altbekannten Gesichter sehen,“ sagt Klaus Nüchter. Sein Team, das das Geschäft künftig von 7 Uhr bis 21 Uhr offen hält, umfasst etwa 50 Personen.

Mit ihnen freut sich er auf ein besonderes Ereignis zur Eröffnung: Gegen 9.45 Uhr werden etwa 60 Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Neuhaus-Schule erwartet, die Nüchter & Co. ein Ständchen singen wollen.

Von Karl Schönholtz

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