Stadtverordneten kippen Bad Hersfelder Projekt

Lullussportpark ist so gut wie gestorben

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Der von Bürgermeister Thomas Fehling propagierte Lullussportpark scheint nicht realisiert zu werden.

Die Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung hat am Donnerstagabend mit den Stimmen von SPD, Grünen und Fraktionsgemeinschaft das Projekt Lullussportpark gekippt.

Die Parlamentarier lehnten einen Antrag ab, einen Planer zu beauftragen, der die Kosten für das Projekt ermitteln sollte. 33 000 Euro wären für ein Planungsbüro angefallen. Ohne Planung gibt es keine Zuschüsse aus Wiesbaden und ohne Zuschüsse kann das Projekt nicht umgesetzt werden.

Ihre Ablehnung begründen die Parlamentarier damit, dass sie keinen Kostenrahmen kennen und dass mögliche Folgekosten auf die Stadt zukommen.

CDU, FDP und NBL dagegen werfen SPD, Fraktionsgemeinschaft und Grünen politisches Kalkül vor. Sie wollten Bürgermeister Thomas Fehling den Erfolg eines Sportparks nicht gönnen, der voraussichtlich kurz vor der Bürgermeisterwahl fertiggestellt werden würde. Man hätte die Bedenken längst ausräumen können, werfen sie den Gegnern vor. Wegen des knappen Zeitrahmens sieht Fehling keine Möglichkeit mehr, den Sportpark noch zu realisieren.

SPD, Grüne und Fraktionsgemeinschaft wollen für die nächste Stadtverordnetenversammlung den Antrag stellen, die Kosten für die alleinige Sanierung des Hessenstadions zu prüfen. (kai/zac)

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