Kirchengemeinde lädt zum Joberg-Club-Abend ein – Start mit kubanischer Musik

Lesung im Wohnzimmer

Laden für Freitagabend ins evangelische Gemeindezentrum zum Joberg-Club ein : Caroline Friebe (von links), Susanne Beckmann, Axel Nöding, Andreas Wiesner, Brigitte Kubicek, Holger Grewe, Linda Waskowiak und Wolf Kleckel. Foto: Apel

Bad Hersfeld. Wird auf dem Bad Hersfelder Johannesberg aus dem einen oder anderen Wohnzimmer demnächst ein Vorlesungsraum? Oder aus dem evangelischen Gemeindezentrum ein Talentschuppen, in dem ein jeder auf Fähigkeiten und Ideen von Mitbürgern zurückgreifen oder sich selbst für andere engagieren kann?

Ausgeschlossen ist das nicht, denn Pfarrer Holger Grewe und der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde des jüngsten Bad Hersfelder Stadtteils starten am Freitag, 3. Juni, 19 Uhr, eine neue Aktion: „Vom Wunsch zur Wirklichkeit – Deine Idee zählt!“ In Zusammenarbeit mit Andreas Wiesner von der Fachstelle Zweite Lebenshälfte im Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck lädt die Kirchengemeinde im Gemeindezentrum, Sanddornweg 5, zum Start eines Projekts ein, an dem sich Menschen aus allen möglichen Bereichen, Vereinen und Gruppen beteiligen können.

Der zwanglose Start zu dem vom Kirchenkreis geförderten, innovativen Projekt erfolgt bei einem Themenabend, der unter dem Titel „Kuba“ steht. Hauptattraktion ist das vom gebürtigen Johannesberger Urban Beyer geleitete „Rey Valencia Trio“ aus Kassel, das mit kubanischer Live-Musik überraschen wird. Darüber hinaus gibt es alkoholfreie Cocktails und kubanisch angehauchte Snacks, so dass beste Gelegenheit besteht, ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Grewe und Wiesner hoffen, dass im Verlauf der Veranstaltung so viele Ideen vorgetragen werden, dass sich Gruppen finden, die diese weiterverfolgen und in einem oder mehreren Treffen entwickeln. Die Räume des Gemeindezentrums stehen dafür zur Verfügung.

Schon jetzt ist Wiesner voll des Lobes über den „Sozialraum“ Johannesberg: „Bei meinen Besuchen habe ich schnell gemerkt, dass aus einer in wenigen Jahren entstandenen Siedlung so etwas wie ein großes Dorf, in dem Ressourcen und Talente schlummern, geworden ist. Man braucht nur ein wenig an der Oberfläche zu kratzen, schon kommen wunderbare Dinge zum Vorschein. Wichtig ist, dass das Ganze genutzt wird und dass Menschen zusammengebracht werden!“

Wer keine Zeit hat, am Freitagabend vorbeizuschauen, kann sich am Sonntag, 5. Juni, 10 Uhr, im Gottesdienst informieren oder im Anschluss daran an einer ersten Auswertung teilnehmen.

Von Wilfried Apel

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