Aktion „Bad Hersfeld liest ein Buch“ diesmal auch mit Beiträgen aus der Bevölkerung

Lesen und Schnitzel essen

Dr. Thomas Handke (links) und Frank Effenberger mit dem neuen Logo der Bad Hersfelder Literaturaktion. Foto: Hanisch

Bad Hersfeld. Eigene Ideen entwickeln und möglichst viel Engagement und Eigeninitiative bei der Umsetzung zeigen – unter diesem Motto steht die Literaturaktion „Bad Hersfeld liest ein Buch“ in diesem Jahr.

Aus diesem Anlass fand am Mittwoch in der Konrad-Duden-Stadtbibliothek unter Leitung vom Jury-Vorsitzenden Dr. Thomas Handke und Bibliotheksleiter Frank Effenberger ein erstes Treffen für interessierte Bürgerinnen und Bürger statt.

Vertreter von Schulen, Buchhandel, Kirche sowie Literaturinteressierte kamen zusammen, um sich über Ablauf und erste Ideen der Leseaktion auszutauschen.

Viele Menschen beteiligen

„Wir möchten in diesem Jahr möglichst viele Menschen beteiligen und ein schönes Programm gestalten“, erklärt Dr. Handke. Denn im Gegensatz zu den Vorjahren sollen diesmal auch Veranstaltungen stattfinden, die nicht von der Stadt, sondern eigenständig von der Hersfelder Bevölkerung organisiert werden – der Phantasie seien dabei keine Grenzen gesetzt.

Die Stadt werde diese Aktionen selbstverständlich unterstützen, was etwa Kontakte betrifft, allerdings könne sie dafür keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, stellt Effenberger im Vorfeld klar.

Unterschiedliche Ideen

Einige Ideen wurden bereits vorgebracht. So möchte die Konrad-Duden-Schule etwa mit einer oder zwei Klassen einzelne Fragemente aus F.C. Delius’ Buch „Die Frau für die ich den Computer erfand“ lesen, codieren und anschließend graphisch darstellen. Viktor Sabo, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Burgruine Hauneck“, könnte sich zudem eine Lesung in der Burgruine vorstellen.

Seitens der Stadt sind drei Leseaktionen, voraussichtlich in der Stadtbibliothek, einer Schule und im „wortreich“, angedacht. „Wir möchten außerdem in der Gaststätte Glebe ein Jägerschnitzel-Essen organisieren, bei dem zwischendurch aus dem Buch vorgelesen wird“, sagt Dr. Handke.

Weitere Lesepaten gesucht

Noch bis zum 20. Juni können engagierte und buchbegeisterte Hersfelder ihre Vorschläge einreichen.

Diejenigen, die sich außerdem noch für eine Lesepatenschaft interessieren, sollen sich bei Effenberger in der Stadtbibliothek melden.

Von Christin Hanisch

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