Gesamtschule Obersberg erhielt das Prädikat „Schule mit Schwerpunkt Musik“

Lernen mit Sang und Klang

Die musikalische Förderung beginnt an der Gesamtschule Obersberg in der fünften Klasse und kann in den folgenden Jahren ausgebaut werden. Unser Bild zeigt Chorleiter Ulli Meiß (rechts) mit seinen Kolleginnen sowie den Sängerinnen und Sängern und dem Blechbläsernachwuchs. Foto: privat

Bad Hersfeld. „Schule mit Schwerpunkt Musik“ – Dieses Prädikat erhielt die Gesamtschule Obersberg vor Kurzem bei einem feierlichen Empfang in Dr. Hoch‘s Konservatorium in Frankfurt. Als einer von 40 Schulen wurde ihr dieses Gütesiegel verliehen.

Mit diesem Titel verbindet sich die Zielvorstellung möglichst viele Kinder und Jugendliche für Musik zu begeistern. Die Gesamtschule Obersberg zeichnet sich dabei überdurchschnittlich durch ihr breit gefächertes Angebot an Fachunterricht und Arbeitsgemeinschaften in allen Jahrgangsstufen aus:

Die Grundlagen werden im 5. bis 7. Jahrgang gelegt mit dem Vorchor, den Bläserklassen und der erst frisch gegründeten Streicherklasse. Schon in diesem frühen Lernstadium präsentieren die Kinder ihre Lernfortschritte bei schulinternen Auftritten, aber auch schon in größerem Rahmen in der Stadthalle oder Stadtkirche im Dezember 2010.

Auch im Bereich des fächerübergreifenden Unterrichts sind die kleinen Musiker erwünscht, z.B. um ein Religionsmusical auf die Beine zu stellen und zu unterstützen.

Der Spaß und das Lachen dürfen natürlich auch nicht zu kurz kommen an einem Probenwochenende oder bei einem gemeinsamen Weihnachtskaffeetrinken.

In der Mittelstufe (Klasse 7 bis 10) kann das gemeinsame Musizieren ausgebaut werden in verschiedenen Ensembles wie dem Streichorchester, dem Bläserensemble, der GBO-Bigband und in der schuleigenen Rockband.

Bekannt und beliebt über Bad Hersfelds Grenzen hinaus ist der große Chor der Modell- und Gesamtschule Obersberg. Neben seinen zahlreichen Konzerten – als Höhepunkte sind das stets völlig ausverkaufte Abschlusskonzert der Bad Hersfelder Festspiele und das Weihnachtskonzert in der Stadtkirche zu nennen – bereichern Konzertreisen in aller Herren Länder wie Polen, Litauen, Griechenland, Finnland, Russland oder sogar Chile den Erfahrungshorizont der Chormitglieder, die neben neuen Bekanntschaften fremde Kulturen entdecken können und so zur Völkerverständigung beitragen.

Ohnehin sind die pädagogischen Nebeneffekte gemeinsamer musikalischer Arbeit nicht zu unterschätzen. Gemeinsame Auftritte stärken das Selbstbewusstsein, aber auch soziale Kompetenzen, wie gegenseitige Rücksichtnahme, Toleranz und Teamgeist, werden spielerisch erlernt. Und wie Direktorin Sabine Rimbach in ihrer Rede anlässlich des gemeinsamen Festkonzerts aller schulischen Musikgruppen in der Stadtkirche ergänzte: „Ein Instrument zu erlernen bedeutet auch das Lernen zu lernen – mit hörbarem Erfolg. (red)

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