Autor Thomas Kautenburger vermischt in seinem Buch zwei Handlungsebenen

Lebensschilderung und Krimi

Persönliches Exemplar: Nach der Buchlesung nahm sich Autor Thomas Kautenburger noch Zeit, seinen neuen Roman „Plötzlich Sommer“ für die Leser zu signieren. Foto: roda

Friedewald. Mit dem Roman „Plötzlich Sommer“ hat der Autor und Schauspieler Thomas Kautenburger sein zweites Buch veröffentlicht. Aus der im Oktober erschienen Lektüre stellte Kautenburger nun anlässlich einer Lesung im Schlosshotel „Prinz von Hessen“ ausgewählte Textpassagen einem interessierten Publikum vor.

Journalistin hört zu

In dem neuen Werk lässt der Schriftsteller den Protagonisten Jean Degrange seine Lebensgeschichte in Ich-Form erzählen. Aufmerksame Zuhörerin ist die Journalistin Stefanie Hillberg, die für eine neue Zeitschriftenserie eine zwar alltägliche, aber doch glaubhaft anrührende Darstellung braucht. Degrange spult den Film beginnend mit seiner Jugend bis zur Gegenwart ab. Darin vermischt der Autor eigene Erfahrungen mit denen von Menschen aus seiner näheren Umgebung zu einer unterhaltsamen Story.

Einige der geschilderten Handlungsprobleme dürften manchem Leser aus eigener Erlebniswelt bekannt vorkommen, wie zum Beispiel die Vernachlässigung privater Bedürfnisse zu Gunsten des schnellen beruflichen Erfolgs. Wobei erst ein Nahtoderlebnis das Überdenken der bisherigen Lebensmaxime einleitet. Doch als die Journalistin im laufe ihrer Recherche selbst in kriminelle Machenschaften verwickelt wird, baut Kautenburger in seinem Roman einen zweiten Handlungsstrang mit spannendem Verlauf ein.

Im Finale des knapp 300 Seiten umfassenden Taschenbuches führen beide Erzählebenen schließlich zu einem glücklichen Happyend. (ha)

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