Polizei warnt vor Leichtsinn auf Gewässern

Lebensgefahr auf dünnem Eis

Sicherheit beim eisigen Vergnügen garantieren nur behördlich freigegebene Flachwasserbecken wie hier im Jahnpark. Foto: Dräger

HERSFELD-ROTENBURG. Eisige Temperaturen locken in diesem Winter so manchen Bürger, aber auch Kinder auf zugefrorene Teiche und Gewässer. Doch das birgt Gefahren. Das Polizeipräsidium Osthessen appelliert an alle Bürger, besondere Vorsicht walten zu lassen.

Eisdicke wird überschätzt

„Sehr gefährdet sind Kinder. Leicht überschätzen sie die jetzt noch viel zu dünne Eisdicke“, mahnte Polizeihauptkommissar Manfred Knoch, der Präventionsbeamte der Dienststelle. Auch wenn in Ufernähe das Eis fest erscheint, kann das ein paar Meter weiter schon anders aussehen.

Bricht das Eis weg, fällt man unweigerlich in das Wasser. Die Folge ist eine lebensgefährliche Unterkühlung. Bereits nach zwei Minuten haben Kinder kaum noch eine Überlebenschance. „Erwachsene sollten mit gutem Beispiel voran gehen“, appelliert Knoch. Eltern sollten ihre Kinder auf die tödliche Gefahr hinweisen!

Grundsätzlich gelten folgende Regeln:

• Das Betreten von nicht freigegebenen Eisflächen ist verboten – es besteht Lebensgefahr!

• Das Eis muss mindestens 15 Zentimeter dick sein.

• Menschenansammlungen wie beim Schlittschuhlaufen sind lebensgefährlich. Es besteht Überlastungsgefahr.

• Halten Sie sich niemals alleine auf freigegebenen Eisflächen auf. Verlassen Sie sofort das Eis bei Anzeichen, dass es brechen könnte.

• Das Betreten von Eisflächen die dunkle Flecken oder Risse ausweisen ist lebensgefährlich. (kh/red)

Kontakt Manfred Knoch, Pressesprecher, Telefon: 06621/932-131.

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