ZiSch-Redakteure der Konrad-Duden-Schule erkundeten das wortreich

Lebendige Welt der Sprache

Wer entspannt gewinnt: Mustafa beim beliebten „Mindball“-Spiel. Bild: nh

Bad Hersfeld. Wir Schülerinnen und Schüler der Klasse R 8.1 der Konrad-Duden-Schule besuchten während des Projektes „Zeitung in der Schule“ das wortreich im Schilde-Park um eine Zeitungsseite über die „Wissens- und Erlebniswelt für Sprache und Kommunikation“ zu gestalten.

Ansehen und ausprobieren

An zwei Tagen haben wir alles angesehen, ausprobiert und viele freundliche Interviews geführt, unter anderem mit Yvonne Spyt (Ausstellung und Pädagogik), Christian Mayer (Geschäftsführer) und Melanie Köhl (Bildungsmarketing). Mirjam, Eveline, Regina und Alena recherchierten, dass das wortreich kein Museum, sondern eine Mitmachausstellung mit über 90 Stationen für Kinder und Erwachsene ist. Silbenturm, SMS Box, Meine Brille, Wörterball, Festspielhalle, Liedermixer, Dichterwand, Stille Post sind nur einige Exponate der Dauerausstellung, die in elf Kapiteln die Geschichte der sprachbegeisterten und neugierigen Fantasiefigur Konrad erzählt.

In der zweiten Etage befindet sich für jeweils ein halbes Jahr eine Sonderschau. Bis zum 19. August ist deren Thema das „LiebesLeben“. In einer Pressekonferenz fanden Marcella, Verena, Celine und Eva heraus, dass die Idee für das wortreich aus Bremen stammt.

Im Rahmen eines Wettbewerbs entstand der Name „wortreich“. Das Logo symbolisiert drei Personen, die miteinander kommunizieren. In das fünfeinhalb Hektar große Gelände wurden 40 Millionen Euro investiert, das wortreich selbst hat sechs Millionen Euro gekostet. 38 Mitarbeiter sind in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel Verwaltung, Ticketbereich, Shop, Gastronomie und Ausstellung, beschäftigt. Seit der Eröffnung im Oktober letzten Jahres haben etwa 35 000 Besucher das wortreich erkundet.

Das kam gut an

Christian, Dennis, Niklas und Fabio gefiel die Rohrpost besonders gut, „weil man mit anderen Leuten kommunizieren kann. Sobald eine Person den Startknopf betätigt, saust die Rohrpost vom Erdgeschoss in die erste Etage und, wenn man Glück hat, beantwortet wieder zurück.“

Jeder hat seine Favoriten

Emine und Denise fanden den „Mindball“ am Besten, „weil über die eigene Entspannung die Bewegung eines Balles gesteuert wird und der Entspannteste gewinnt.“

Bujar, Dilbirin und Mustafa waren vom „Graffiti-Simulator“ begeistert: „Man kann kreative Bilder mit Farbdosen zeichnen wie auf einer echten U-Bahn-Wand. Ganz legal. Es gibt eine Vielzahl an Farben und eine große Fläche zum Sprühen.“

Im Medienraum ermöglichte uns eine Software, eine eigene Zeitungsseite zu erstellen. Dieses Angebot überraschte auch unsere Deutschlehrerin Andrea Exner.

Jeder von uns konnte sich seine HZ-Titelseite selbst gestalten und zur Erinnerung mit nach Hause nehmen. Marco und Simon drehten sogar ein tolles Video über unseren Besuch im wortreich.

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