Landratskandidatin Elke Künholz (SPD) will im Kreis noch viel bewegen

Am Leben orientiert

Sonne und Natur genießen: Elke Künholz (SPD) liebt lange Spaziergänge und die Arbeit in ihrem Garten. Dort soll es aussehen wie Wildwuchs. Foto: Zacharias

Bad Hersfeld. „Anders“, steht auf ihrem Wahlplakat. Und „Kompetent“. Elke Künholz ist die einzige Frau, die sich um das Amt als Landrätin des Kreises Hersfeld-Rotenburg bewirbt. Schon alleine das unterscheidet sie von ihren männlichen Mitbewerbern. Und sie ist die einzige, die die Verhältnisse im Landkreis und in der Verwaltung aus der Innensicht genau kennt. „Ich weiß, was auf mich zukommt“, sagt Elke Künholz.

Trotzdem – oder gerade deshalb will sie Landrätin werden. „Mein Herz hängt an der Kommunalpolitik, weil man Veränderungen unmittelbar bewirken und erleben kann“, meint Künholz In ihrem eigenen Bereich – Elke Künholz ist unter anderem zuständig für Schulen, für den Bereich Soziales und für Flüchtlinge – habe sie schon eine ganze Menge bewegt, betont die Erste Kreisbeigeordnete. Als einen Erfolg nennt sie, dass es gelungen sei, die Ausbildung der Anlagemechaniker an den beruflichen Schulen zu halten.

Doch Elke Künholz will noch mehr bewegen. „Hier muss endlich Infrastruktur geschaffen werden, damit der Kreis Zukunft hat“, sagt sie und findet, dass es allerhöchste Zeit wird, dass das schnelle Internet allgemein verfügbar wird.

Gemeinsam Lösungen suchen

Elke Künholz ist keine, die auf den Tisch schlägt und Dinge um jeden Preis durchsetzen will. „Ich will gestalten, aber ich will das mit den jeweiligen Interessenvertretern tun, empathisch und engagiert.“ Alle Beteiligten an einen Tisch bringen und dann gemeinsam Lösungen suchen, so stellt sie sich Politik vor. Ihr Antrieb sind Verantwortungsbewusstsein, soziales Engagement und der Blick für das, was um sie herum passiert. „Meine Frustrationstoleranz ist hoch“, sagt Künholz und weiß, dass sie das in der Politik gut brauchen kann.

Frauen machen nicht generell anders Politik als Männer, meint Künholz, aber sie haben andere Erfahrungen. Frauen, davon ist Elke Künholz überzeugt, sind oft unbürokratischer und mehr an der Lebenswirklichkeit orientiert. Sie selbst hat zum Beispiel ihre Kinder neben der Berufstätigkeit großgezogen und weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, Beruf, Engagement, Familie und Haushalt unter einen Hut zu bringen.

Haushalt und Garten sind dabei für die Kommunalpolitikern auch ein Ort der Entspannung. Sie liebt es zum Beispiel, mit anderen gemeinsam zu kochen, zu essen und gute Gespräche zu führen. Und sie freut sich, dass zu ihrem Haus in Wehrda auch ein Garten gehört. Rosen und Stauden will sie dort pflanzen und wenn es fertig ist, soll es aussehen wie Wildwuchs, so ist Elke Künholz’ Plan.

Von Christine Zacharias

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