Jugendliche aus dem tschechischen Sumperk lernen Betriebe in Bad Hersfeld kennen

Leben und arbeiten beim Partner

Zu Besuch bei der Hersfelder Zeitung (von links): Karl Ernst Wiechers, die Leiterin des Amtes für internationale Beziehung der Stadt Sumperk, Vlasta Vitaskova, Heidi Saal von der Agentur für Arbeit, Martin Nejedl, Petr Polasek, (vorn) Roman Jelínek, Daniela Wagnerova und Martin Senekl. Foto: Hempel

Bad Hersfeld. Fünf junge Leute aus der Partnerstadt Sumperk haben die Hersfelder Zeitung besucht – nur eine Station bei ihrer Besichtigung verschiedener Firmen in Bad Hersfeld. Mit dem Besuch soll ein neues Kapitel in der hessisch-tschechischen Freundschaft aufgeschlagen werden, sagt Karl Ernst Wiechers, der für die Städtepartnerschaft zuständig ist.

Abwechselnd

Um das Arbeits- und Alltagsleben in der Partnerstadt kennenzulernen, reisen Jugendliche abwechselnd in die jeweils andere Stadt, auch um dort zu arbeiten, so jedenfalls die Idee.

Der Besuch von Martin Nejedl, Petr Polasek, Roman Jelínek, Daniela Wagnerova und Martin Senekl in Bad Hersfeld ist der erste Aufenthalt dieser Art. „Ziel ist es, dass die Jugendlichen die andere Stadt kennenlernen und Freundschaften schließen, vor allem über ihre Kontakte bei der Arbeit und über das Vereinsleben“, sagt Wiechers. Martin Nejedl konnte bereits als Dachdecker vermittelt werden. Noch im Oktober wird er seine Stelle in Bad Hersfeld antreten. Ein Gegenbesuch von jungen Hersfeldern in Tschechien ist für November geplant.

Weiter aufeinander zu

Ein weiterer Schritt der Partnerstädte aufeinander zu wurde am Samstag im Rathaus besiegelt: Die Bürgermeister Thomas Fehling und Zdenek Broz aus Sumperk sowie die Direktoren der Gesamtschule Geistal und des Gymnasiums in Sumperk unterzeichneten eine Vereinbarung, der zufolge die beiden Schulen zukünftig gegenseitig Lehrstoff austauschen wollen. (che)

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