Vier Rockbands begeisterten die Zuhörer im Bad Hersfelder Jugendhaus

Laut, lauter, Leckfest

Jens „Kutte“ Koch, der Sänger und Frontmann der „NoNotes“, gab auch diesmal wieder alles, um das Publikum im Jugendhaus für echten handgemachten Rock’n’Roll zu begeistern. Foto: Rödiger

Bad Hersfeld. Seit 2006 steht der Begriff „Leckfest“ für ein echtes handgemachtes, regionales Livemusikfestival von Fans für Fans der „Stromgitarrenkultur“ im Bad Hersfelder Jugendhaus.

Am Wochenende war es wieder einmal soweit, und diesmal gab es gleich zwei Konzertabende mit den gleichen Bands – am Freitag in Eschwege und am Samstagabend wie gewohnt im Bad Hersfelder Jugendhaus.

Gleich vier sehr unterschiedliche Rockbands standen auf dem Programm.

Den halbstündigen Auftakt im Jugendhaus machten die Rotenburger Newcomer von „Black Tooth Grin“ mit knallhartem Heavy Metal à la Metallica, Pantera und Grin. Diese junge Band war in diesem Jahr auch Gewinner des Rotenburger Bandcontests.

Danach standen die Bad Hersfelder Altrocker der Classic-Rockband „Lane“ auf dem Programm. Sie spielten einen gelungenen Mix aus Mainstream-Eigenkompositionen und einigen altbekannten Coverversionen im gleichen Stil.

Das Herz der Veranstaltung bildeten wieder einmal die „NoNotes“ aus Bebra-Weiterode.

Sie haben sich in den vergangenen Jahren einen sehr treuen Fanstamm erspielt und schöpften auch diesmal wieder programmlich aus dem Vollen – sechzig Minuten High-Voltage-Rock’n’Roll von AC/DC bis Chuck Berry.

Danach war die Zeit reif für die Headliner des Abends, die tschechische Motörhead-Tribute-Band „Motörhead Reichenbach“.

Die nach dem ursprünglichen böhmischen Namen ihres Heimatortes „Liberic“ benannten Fans von Lemmy&Co spielten eineinhalb Stunden alle Klassiker dieser britischen Rocklegende.

Natürlich traf die Musik von „Motörhead Reichenbach“ voll den Geschmack der Rockfans im Jugendhaus, denn beim Leckfest gilt nach wie vor: Hauptsache geil und laut. (rö)

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