Lebensgefahr: Forstamt lässt Bäume fällen

Laufholz-Strecke vorerst gesperrt

Bad Hersfeld. Seit gestern gesperrt ist ein Teil der beliebten Joggingstrecke am Fuße des Johannesberges. Der Laufholz-Rundweg ist unpassierbar. Die Sperrung dauert bis zum Freitag kommender Woche (9. März).

Das teilt Bereichsleiter Kersten Thomas Eidam vom Forstamt Bad Hersfeld mit. Der Hessen-Forst lässt am Johannesberg entlang der beliebten Wisbi-Laufstrecke Bäume fällen und schneidet Schneisen frei.

„Zwischen dem steinernen Tisch und der alten Autobahnmeisterei muss der Weg während dieser Zeit für alle Waldbesucher aus Sicherheitsgründen gesperrt werden“, erklärt der Forstbeamte. Diese Sperrung zum Schutz von Leben und Gesundheit sei unbedingt zu beachten. Revierförster Dieter Mathes empfiehlt allen Waldbesuchern, die sportliche Ertüchtigung auf die Fuldaaue zu beschränken oder bei guter Kondition über den Johannesberg auszuweichen.

Wege verschmutzt

Das Forstamt Bad Hersfeld weist außerdem darauf hin, dass durch feuchte Witterung Verschmutzungen oder Beschädigungen der Waldwege auftreten können. Diese werden sobald die Witterung es erlaubt, nach Abschluss der Arbeiten beseitigt.

Noch ruht die Vegetation. Dies ist die Zeit intensiver Waldpflege und der Holzernte. Da das Laub noch nicht ausgetrieben ist, hat der Förster einen guten Blick in die Baumkronen und kann leichter erkennen, welche Bäume sich beim Wachsen behindern.

Bestände werden ausgelichtet

Die schlechteren oder kranken Bäume werden gefällt. Beim sogenannten Auslichten der Bestände wird unter anderem auch Brennholz für den örtlichen Bedarf gewonnen.

Die Pflegemaßnahmen sind nicht nur für die Waldbesitzer und die holzverarbeitende Industrie von Bedeutung. Auch der Aufbau und die Erneuerung stabiler und an den Klimawandel angepasster Wälder ist das Ziel, wenn die Forstwirte vorm Frühjahr die Säge ansetzen. Natürlich muss auch der Forst die Verkehrssicherheit der Wege und Waldflächen garantieren.

Die Wege sollen begehbar für Wanderer und Freizeitsportler bleiben und Bäume, die der Sturm geworfen hat, müssen abgesägt und abtransportiert werden. (kh/red)

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