Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz äußert sich zur Auswertung des Familienatlasses

Im Landkreis lebt es sich gut

Elke Künholz

Hersfeld-Rotenburg. Eine positive Bilanz bei den Bemühungen um die Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zieht Elke Künholz, Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin.

Es sei gelungen, den Kreis attraktiver zu machen: Angebote für Familien, Frauen und Kinder und Jugendliche seien miteinander vernetzt, bei der Arbeitsförderung werde verstärkt das Augenmerk auf Alleinerziehende gerichtet und die Wirtschaft sei mit den Schulen im Übergangsmanagement zusammengebracht worden.

Enge Zusammenarbeit

Der im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellte Familienatlas bestätige diese ersten Erfolge, betonte Künholz. Wesentlich geholfen habe dabei die positive Situation auf dem heimischen Arbeitsmarkt und die enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bei der Arbeitsförderung.

„Insbesondere die regional-spezifische demographische Situation entlang der hessisch-thüringischen Verbindung hat sich in den vergangenen fünf Jahren nach Erscheinen des letzten Berichts 2007 in Teilen zum Guten gekehrt“, so Künholz.

„Wir sind nicht mehr Schlusslicht, was die Bevölkerungsentwicklung betrifft.“ Die Ergebnisse des Familienatlasses fußen auf belastbaren Zahlen. Sie werden anhand detaillierter Erfolgskriterien gemessen, bewertet und alle 402 Kreise in Deutschland werden miteinander verglichen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wohnumfeld, Bildung und ein Querschnitt durch alle Angebote der Familienpolitik bilden die untersuchten Felder.

Interessanter für Wirtschaft

Frauen seien vor dem Hintergrund der Debatte um den drohenden Fachkräftemangel interessanter für die Wirtschaft geworden. Trotzdem sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerade für Alleinerziehende im Landkreis Hersfeld-Rotenburg nur durchschnittlich gut zu bewältigen, weist der Familienatlas aus – Rang 164. Bei den Angeboten und der Organisation der regionalen Familienpolitik kommt unser Landkreis auf Platz 146.

„Was das Wohnumfeld angeht sind wir dagegen top“, sagt Künholz. Von 402 Kreisen rangiert der Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf einem herausragenden vierten Platz und noch vor den Nachbarkreisen Vogelsberg, Werra-Meißner und Waldeck-Frankenberg.

Im Bereich Bildung habe sich viel bewegt, auch wenn hier die richtungsweisenden Entscheidungen vom Land kommen müssten, sagte die Schuldezernentin des Kreises. Die gute Platzierung hier sei dem Angebot an Ausbildungsplätzen und denen am Übergang Schule-Beruf zu verdanken. „Platz 22 von 402 ist sehr ermutigend und zollt auch dem Aufbruch unserer Schulen auf dem Weg zu Ganztagesangeboten Respekt“, erklärt die Schuldezernentin. (red/rey)

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