250 Dinge, die wir an der Region mögen (107): Die Museen in Bad Hersfeld

Ländliche Alltagskultur

Die Blaudruckerwerkstatt im Museum der Stadt Bad Hersfeld im Stiftsbezirk. Foto: Maas/Stöcker

Bad Hersfeld. Das Museum der Stadt Bad Hersfeld im Stiftsbezirk zeigt die ländliche Alltagskultur, die Geschichte der Reichsabtei und die Stadtgeschichte. Ein Handzettel weist auf die ausgestellten Exponate hin. Besonders sehenswert ist die Sammlung der Blaudruckwerkstatt, die sich im Erdgeschoss befindet. Flächen im Erdgeschoss und Dachgeschoss stehen der „Galerie im Stift“ für Ausstellungen zur Verfügung. Ein Besuch lohnt sich immer.

Das Museum ist Dienstag bis Samstag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Das Konrad-Duden-Museum am Neumarkt 31, neben der Konrad-Duden-Schule, wurde am 26. Februar 1999 eröffnet. Es ist eine bemerkenswerte Bereicherung für die Stadt, ihre Bürger und Besucher. Führungen und eine CD über das Leben und Wirken von Dr. Konrad Duden werden angeboten. Angehörige des Förderkreises Museum Bad Hersfeld übernahmen seitdem ehrenamtlich die Führungen. Das kleine, aber sorgfältig aufgebaute Museum ist normalerweise sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet, außer an Feiertagen. Zur Zeit ist es jedoch wegen eines Wasserschadens geschlossen. Nach Absprache mit der Stadtinformation können Besichtigungen auch zu anderen Zeiten angemeldet werden.

Nicht unerwähnt sei das Heimatmuseum Stadt und Kreis Mährisch-Schönberg am Neumarkt 38. Es erinnert mit einer großen Anzahl an Fotos und Exponaten an die Heimat und Vertreibung der Bevölkerung im 2. Weltkrieg. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung.

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