Die ersten Merci-Preise gingen an Waltraud Wolf, Helen Ernst und Doris Eiche

Ein Lächeln schenken

Den Preisträgerinnen des Ehrenamtspreises „Merci – Danke, dass es Sie hier gibt“ galt ein herzliches Dankeschön dafür, dass sie sich in den verschiedensten Lebensbereichen für ihre Mitmenschen einsetzen. Die Moderatorinnen der Veranstaltung, Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz und Pröbstin Sabine Kropf-Brandau, überreichten zahlreiche Weihnachtssterne sowie Geld- und Sachpreise verschiedener Sponsoren. Für weihnachtlichte Stimmung sorgten das Orchester der Gesamt- und Modellschule Obersberg sowie die Flötengruppe der Baptistengemeinde Bad Hersfeld. Fotos: Skrzyszowski

Bad Hersfeld. Seit vielen Jahren ist Waltraud Wolf in einem Hospizverein tätig, sie besucht schwer kranke Menschen, arbeitet in der Kirchengemeinde Asbach, unterstützt Wohnungslose, Nachbarn und möchte ihren Mitmenschen einfach ein Lächeln schenken. Die Initiatorinnen der Veranstaltung, die Kreisfrauenbeauftragte Andrea Fink-Jacob und Maria Wieczorek sowie die beiden neuen Schirmfrauen Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz und Pröbstin Sabine Kropf-Brandau verliehen ihr als Anerkennung den ersten Merci-Preis.

Immer ein offenes Ohr

Ebenso ist das Helfen für Helen Ernst eine Herzensangelegenheit. Seit 25 Jahren steht sie all denen zur Seite, die Hilfe und Zuwendung benötigen. Sie ist unter anderem in der Kirche und im Heimatverein tätig und hat für kranke Menschen und ihre Nachbarn immer ein offenes Ohr. Dafür bekam sie von der Jury nicht nur den zweiten Ehrenamtspreis, sondern auch den Sonderpreis „Nachbarschaftshilfe“ verliehen.

Der dritte Preis ging an Doris Eiche für ihr großes Engagement in der Selbsthilfegruppe für seelische Gesundheit „Horizont“ und die Unterstützung anderer Betroffener.

Werte weitergeben

Außerdem wurden folgende Frauen für ihre Ehrenämter ausgezeichnet: Ute Deneke, die seit 1990 ehrenamtlich tätig ist und den Verein TSV Mecklar als Mitglied im Vorstand tatkräftig in der Vereinsarbeit unterstützt; Brigitte Göb, die seit 20 Jahren die Jugendarbeit der katholischen Kirchengemeinde Niederaula-Kirchheim unterstützt und somit Werte an die nächste Generation weitergeben möchte; Sieglinde Gorlt, die sich seit 1978 beim Deutschen Roten Kreuz engagiert, seit 2004 Seniorenbeauftragte ist, seit 21 Jahren ehrenamtlich für die Kirchengemeinde Weiterode arbeitet und den Heimatverein Weiterode unterstützt; Karola Gunkel ist Geschäftsführerin des Sängerkreises Alheim-Hergershausen, Jugendreferentin im Mitteldeutschen Sängerbund sowie Mitglied im Landfrauenverein; Karin Hessler ist die Gründungsfrau der Bürgerhilfe Rotenburg, nimmt sich Anliegen der Bürger an und betreut seit mehreren Jahren zwei alte Damen im Altenheim; Alexandra Lauer, die seit 2007 als Kassiererin der Eltern-Kind-Gruppe tätig ist und sich intensiv um die Renovierung der Einrichtung gekümmert hat, da ihr ehrenamtliches Engagement der Eltern im Kindergarten sehr wichtig ist; Hanna Schmidt ist das „Mädchen für alles“ in dem kleinen Dorf Mönchhosbach und ist dort seit vielen Jahren im Kirchenvorstand aktiv sowie Ansprechpartnerin für den Pfarrer; Ursula Stutzki ist unter anderem seit 19 Jahren 2. Vorsitzende im Sängerbezirk Rotenburg, im Vorstand des VdK sowie seit vielen Jahren im Kirchspiel Schwarzenhasel und im Kirchenkreis Rotenburg tätig. Bärbel Volland setzt sich seit langer Zeit für die evangelische Kirche ein, ist unter anderem Mitglied im Kirchenvorstand Hergershausen, seit 2001 Ortsvorsteherin in Hergershausen und Landfrauenvorsitzende. Sie empfiehlt jedem, sich zu engagieren, weil es eine persönliche Bereicherung sei.

Von Nina Skrzyszowski

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