Humorvolles Frühstücks-Treffen für Frauen mit Referentin Sabine von Krosigk

Lachen befreit und ist gesund

Die Sängerinnen des Gospelchors Wehrda begeisterten die Anwesenden mit ihrem Gesang. Foto: nh

Bad Hersfeld. Vermutlich ist bei keinem der „Frühstückstreffen für Frauen“ in Bad Hersfeld so oft und herzhaft gelacht worden, wie bei der jüngsten Veranstaltung – schließlich lautete das Thema: „Humor ist Lebenskraft“.

Den Auftakt machte der Gospelchor Wehrda, der mit seinem Beitrag große Begeisterung hervorrief.

Referentin Sabine von Krosigk brachte als vierfache Mutter, Großmutter, Lehrerin, Lebens- und Eheberaterin dann alle Voraussetzungen mit, um die etwa 180 anwesenden Frauen auf unterschiedlichste Arten mit der Kraft des Humors vertraut zu machen.

Sie berichtete von wissenschaftlichen Untersuchungen, bei denen man festgestellt habe, dass beim Lachen der Stresspegel sinkt, der Gehirnstoffwechsel angeregt wird und man könne durchaus davon sprechen, dass herzhaftes Lachen inneres Jogging ist.

Allerdings vergaß Sabine von Krosigk nicht, dass es im Leben Situationen gibt, in denen es nichts zu Lachen gibt. Dann, so die Referentin, hieße es, die Probleme zu akzeptieren, sich aber gleichzeitig auf Reserven zu besinnen, die die Probleme umzuwandeln vermögen.

Von Krosigk sprach zudem von der „Strategie des Kindes“ und einer „Erwachsenen-Strategie“. Damit bezog sie sich darauf, dass Kinder wesentlich öfter lachen als Erwachsene und die Dinge etwas lockerer nähmen als die Erwachsenen, die stets bemüht seien, möglichst fehlerfrei, ernsthaft und vernünftig zu handeln. Sie schlug eine gesunde Mischung aus beiden Strategien vor.

Sich frei und kreativ fühlen

Nach einem herzhaften Lachen fühle man sich freier, spontaner und kreativer, einfach wohler. Daher regte sie an, auch in schwierigen Situationen zu versuchen, eine andere Logik zu erkennen. Man könne Denkweisen verrücken, sie aus einer anderen Perspektive wahrnehmen und schon stelle sich das Problem anders dar. Dies sei eine Kunst, die man üben könne.

Als Christin, so von Krosigk, mit Blick auf Leben in Krankheit, Einsamkeit oder Arbeitslosigkeit, sei sie davon überzeugt, dass in der Ewigkeit alles zurechtgerückt und gut würde. Mit dieser Zuversicht ließe es sich froher und freier leben. In manch vermeintlich auswegloser Situation sei es hilfreich zu beten. „Als Christen glauben wir, dass uns Gott am besten kennt und helfen kann.“

Die nächste Frühstücks-Veranstaltung – dann mit dem Thema „Sicherheitsgurt für die Seele“ – findet am Samstag, 2. November, im Kurparkhotel statt. (red/sit)

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