Wirtschaftjunioren wollen sich gegen den Fachkräftemangel in der Region stellen

Kurs auf mehr Wachstum

Gute Gespräche im gläsernen Turm: An festlich gedeckten Tischen genossen die Wirtschaftsjunioren den Ausblick auf das nächtliche Bad Hersfeld und die gute Küche des Tafelhauses Steinhauer.

Bad Hersfeld. Auch Junioren werden älter. Der demografische Wandel macht vor keinem halt. Deshalb haben die Wirtschaftsjunioren des Kreises Hersfeld-Rotenburg jetzt auf den auch an ihrer Organisation nagenden Zahn der Zeit reagiert und das Eintrittsalter auf 45 Jahre erhöht.

Trotzdem präsentiert sich der Verband von jüngeren Unternehmern und Führungskräften bei seinem Neujahrsempfang im gläsernen Turm der Firma Krumme in Bad Hersfeld dynamisch und anpackend. „Die Zeichen für 2011 stehen auf Wachstum“, erklärte die 1. Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren, Anja Csenar. Das neue Jahr stehe unter dem Motto „Gemeinsam für Fachkräfte“. Alle Aktivitäten des Verbands hätten deshalb das Ziel, die Region zu stärken, die Abwanderung zu stoppen und Fachkräfte zu finden.

Um die Aktivitäten der Wirtschaftsjunioren bekannter zu machen, ist jetzt Sven Weyh im Vorstand der Organisation für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Rückendeckung gibt es aber auch von der IHK, bei der künftig Aline Kimmel und Tobias Binder neben dem Leiter des Servicezentrums Hersfeld-Rotenburg, Dieter Mertelmeyer, die Arbeit der Wirtschaftsjunioren begleiten und unterstützen werden. Durchaus im Junioren-tauglichen Alter waren auch die beiden Ehrengäste des Neujahrsempfangs, Bad Hersfelds neuer Bürgermeister Thomas Fehling und der Kurdirektor Christian Mayer.

Mayer nutzte die Gelegenheit, um den Wirtschaftsjunioren das Zukunftsprojekt der Kreisstadt näherzubringen: Die Wissens- und Erlebniswelt „Wortreich“, die derzeit auf dem ehemaligen Schilde-Gelände entsteht und schon bald Junioren und Senioren gleichermaßen begeistern soll.

Von Kai A. Struthoff

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