Schülbe-Fraktion fordert

Kurbetrieb: Konzept vor Personal

bad hersfeld. Der Weggang von drei Kurdirektorinnen innerhalb eines Jahres beweist nach Ansicht der Fraktionsgemeinschaft im Bad Hersfelder Stadtparlament, dass es nicht an Personen, sondern an grundlegenden Problemen mit dem städtischen Marketing liegt.

So meint ihr Vorsitzender Hans-Jürgen Schülbe, es mache keinen Sinn, einfach einen vierten Versuch zu starten. Vielmehr müsse zuerst die Stadt ihre „Hausaufgaben“ machen. Konkret bedeute dies, endlich ein umfassendes Marketingkonzept erstellen zu lassen, schreibt Schülbe in einer Pressemitteilung.

Das Marketingkonzept müsse aufzeigen, was neben den Bad Hersfelder Festspielen in Zukunft in besonderer Weise herausgestellt und beworben werden muss. Denkbar sei, Bad Hersfeld zur Tourismus-, Tagungs- und Einkaufsstadt weiter zu entwickeln.

Wichtig ist der Fraktionsgemeinschaft, den neu gegründeten Stadt-Marketingverein mit ins städtische Boot zu holen, um ein konkurrierendes Nebeneinander zu verhindern. Dabei solle das städtische Verkehrsbüro am Markt aufgewertet und kundenfreundlicher als bislang geführt werden. (red)

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