Schüler der Gesamtschule Niederaula haben Bilder für Kühne+Nagel gemalt

Kunst für den Logistiker

Das größte Gemälde, das die Leitung eines weltweit agierenden Unternehmens beschreibt, hängt im Büro von Niederlassungsleiter Heiko Schmidt (Zweiter von links). Gemeinsam mit der Assistentin der Niederlassungsleitung Inka Schneider (rechts) hatte er den Kunstlehrer der GSN, Claus Eckardt (daneben) und die Schüler (von links) Jan Gluth, Jule Wettlaufer, Yannik Schmidt, Carina Schaake, Sophia Eisenacher, Annalena Schmidt, Thomas Matzko und Sabrina Linder durch die Kühne + Nagel-Büros auf der „Blauen Liede“ geführt. Das Bild mit den Lastwagen hängt sonst im Eingangsbereich der Spedition. Foto: Löwenberger

Niederaula/Bad Hersfeld. Leider nur acht Schüler der Klassen G 10a und G 10b des Schuljahres 2014/2015 hatte der Kunstlehrer des Gesamtschule Niederaula, Claus Eckardt, zum Besichtigungstermin beim Logistiker Kühne + Nagel aktivieren können. Diese aber zeigten sich umso begeisterter von der Wirkung ihrer Gemälde in den Fluren und Büros des Unternehmens.

Insgesamt 13 Bilder, gemalt in Acryl auf Leinwand in „Pop-Art-Manier“ – wie Eckhardt es nennt – haben die Jugendlichen im Kunstunterricht innerhalb eines Schuljahres entworfen und erstellt. Thematisch und inhaltlich orientieren sich die Bilder an den vielfältigen Aufgaben eines international tätigen Logistikunternehmens und speziell an der Niederlassung in Bad Hersfeld.

Passende Motive

So sind neben dem Bürogebäude auf der „Blauen Liede“ auch Motive aus Bad Hersfeld, dessen Bahnhof und regionale Landschaften zu sehen. Flugzeuge und Schiffe auf den Bildern tragen der Bedeutung des Unternehmens als weltweit größter See- und Luftfrachtspediteur Rechnung.

So zeigte sich auch Niederlassungsleiter Heiko Schmidt begeistert von den Unikaten. Er hatte im Vorfeld die Möglichkeit gehabt, seine Vorstellungen und Wünsche einzubringen, dabei den jungen Künstlern aber weitgehend frei Hand gelassen. Lediglich bezüglich der erlaubten Farben gab es einige wenige Einschränkungen, damit die Bilder mit den Firmenfarben korrelieren.

Im Anschluss an die Besichtigung nutzte Schmidt die Gelegenheit, den Schülern das Unternehmen etwas näher zu bringen und sprach dabei auch die betriebseigene Ausbildung an. „Für das Kühne + Nagel-Vorhaben wurden im verkleinerten Maßstab eine Vielzahl von Studien ausgefertigt, die letztendlich über die formale und farbliche Ausführung entschieden,“ informierte Eckardt.

Vier Projekttage

Die Kunstwerke seien dann an vier Kunstprojekttagen im Juli 2015 in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit entstanden. Unterstützt wurde die Gemeinschaftsarbeit von der Künstlerin Gabriele Eckardt aus Hofbieber. (lö)

Kommentare