Ausstellung örtlicher und italienischer Künstler ist bis zum 26. August zu sehen

Kunst geht über Grenzen

Die Künstler: (von links) Laura Valle, Reinhold Schott, Magdalena Gremm, Fiorenzo Rosso, Ute Henkel, Bernd Weyland, Angelo Lopiano, Tobias Dostal, Markus Georg, Georg Hofmann und der Erste Stadtrat Dr. Rolf Göbel. Foto: nh

Bad Hersfeld. „Die Kunst ist Ort des Möglichen. [...] Ein Ort, der auf dem Weg ist, mehr und mehr zu einem eigenständigen Universum zu werden.“ Diese Aussage von Lorella Giudici beschreibt unter anderem die Kunstausstellung „End in Nation“. Diese ist seit Dienstag in der Galerie im Stift Bad Hersfeld zu bewundern und wird am 26. August mit einer Finissage abgeschlossen.

Entworfen wurde diese Wanderausstellung vom Kulturzentrum Studio Dieci in Vercelli, Italien. Eine Wanderausstellung – nach einigen Stationen in Italien ist sie nun in Bad Hersfeld eingetroffen. Es werden Werke von italienischen und Bad Hersfelder Künstlern gezeigt.

Durch diese wandernde Ausstellung werden geografische Grenzen überschritten, es ist ein Projekt mit Kurs auf eine Nation der Kunst. Für Bad Hersfeld bedeutet es besonders eine Vertiefung des kulturellen Austauschs zwischen Italien und Deutschland, da im vergangenen Jahr bereits Künstler des Kunstvereins Bad Hersfeld ihre Werke in Italien ausgestellt hatten.

Natürlich gibt es immer wieder Sprachbarrieren – doch diese hindern die Italiener nicht daran, mit allen Mitteln der Sprache und Gestik die eigenen Kunstwerke zu erklären.

Dr. Rolf Göbel, Erster Stadtrat von Bad Hersfeld nennt die Vernissage „kleine documenta in Bad Hersfeld“ – eine Bezeichnung, die die Vielfältigkeit der Ausstellung betont: Neben technischen Werken wie die „Endlosschleife der Simulation“ von Bernd Weyland, visualisiert die Organisatorin der Veranstaltung, Magdalena Gremm, die Etappen „Vom Wort zum Bild“ (kleines Bild links).

Auch Ölgemälde sind zu sehen – die Italienerin Laura Valle malte über die Liebe und Leidenschaft der Frauen (Bild rechts). Mit ihrem Gemälde „Migration of love“ will die Universitätslehrerin für Malerei jedoch nicht nur die schönen Seiten der Liebe zeigen, sondern durch die Dornen an den Rosen auch schwere Zeiten symbolisieren.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.

Von Laura Eichenauer

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