Europolis 2050 geht in die zweite Runde

Kultur erleben und Vorurteile beseitigen

Bad Hersfeld. Das europäische Austauschprojekt Europolis 2050 gibt 60 Jugendlichen aus sechs Nationen während der Festspiele die Möglichkeit sich mit der Zukunft Europas zu beschäftigen. Darüber hinaus gewährt das Programm während der Festspiele Einblicke in die aktuelle Theaterszene Europas.

Gemeinsam mit den Theaterpädagogen Katja Heiser, Jori Pitkänen, Ori Egoz, Professor Jörn Rüsen und Intendant Holk Freytag sowie weiteren renommierten Wissenschaftlern und Künstlern entwickeln die 16 bis 18-Jährigen ein eigenes Bild von Europa. „Junge Menschen sollen darüber nachdenken, wie Europa in 40 Jahren aussehen könnte“, sagt Festspiel-Intendant Holk Freytag. Die Ergebnisse des kulturellen Austauschs werden bei der Abschlussmatinee in Form eines Theaterstücks zum Thema „Europa in 40 Jahren“ präsentiert.

Das Programm besteht aus einem Jugendforum und einer Sommerakademie. Neben wissenschaftlichen Vorträgen, Lesungen, Probenbesuchen und Gesprächsrunden mit Experten, Regisseuren, Schauspielern und Dramaturgen finden Workshops für Jugendgruppen aus den Partnerländern statt. Die Jugendlichen sind von den ETC-Mitgliedstheatern ausgewählt worden. Das Projekt wird von der VR-Bank Hersfeld-Rotenburg und K+S Kali GmbH finanziell unterstützt. (alh) montag mehr

www.europolis2050.de.

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