Haupt- und Realschüler lernen gemeinsam

Künholz: Bei uns ist es schon die Praxis

Bad hersfeld. Gemeinsames Lernen sei im Landkreis Hersfeld-Rotenburg schon lange ein wichtiger Bestandteil der Schullandschaft, sagte die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz und reagierte damit auf die Vorstellung des neuen Mittelstufenschulmodells durch die hessische Landesre-gierung.

Nach dieser Konzeption können Haupt- und Realschüler ab dem Schuljahr 2011/2012 gemeinsam unterrichtet werden.

„Gerade an unseren Integrierten Gesamtschulen, der Gesamtschule Geistal, der Brüder-Grimm-Schule in Bebra und der Blumensteinschule in Obersuhl erleben die Schülerinnen und Schüler das gemeinsame Lernen und den sozialen Umgang miteinander in schulformübergreifenden Klassen“ erläuterte Künholz..

Die neue Mittelstufenschule für Haupt- und Realschulen wie von Kultusministerin Henzler vorgestellt, sei für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg ohnehin uninteressant, meinte Künholz. Hier gebe es nämlich keine verbundenen Haupt- und Realschulen. Und an diese richtet sich das freiwillige Kooperationsangebot des hessischen Kultusministeriums zunächst.

„Wir sehen uns durch die Einführung dieses Modells durch die Landesregierung je-doch darin bestätigt, auch weiterhin schulformübergreifende Bildungsangebote in unserem Landkreis vorzuhalten“, sagte Künholz. (red)

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