Künholz: „Linke“ betreibt Rufmord an VIA

Hersfeld-Rotenburg. Die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz hat Kritik an der Arbeit des kreiseigenen Vereins zur Integration von Arbeitskräften „Via“ in scharfer Form zurückgewiesen. Die Partei „Die Linke“ hatte behauptet, etwas „sei faul“ bei der VIA. Hintergrund sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Fulda wegen angeblicher Schwarzarbeit bei der VIA (wir berichteten)

„Die Vorwürfe grenzen an Rufmord“ kommentierte Künholz die Kritik der „Linken“. Bei der VIA drehe sich alles um die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in Arbeit. „Bei der VIA ist nichts faul, bei der VIA wird den Menschen geholfen und sie werden für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert“, sagte Künholz, die auch Sozialdezernentin des Landkreises ist. Sie wies die „unglaublichen Vorwürfe“ zurück. Was „Die Linke“ und deren Pressesprecher Horst Zanger öffentlich behaupten, schade der erfolgreichen Qualifizierung und Vermittlung von langzeitarbeitslosen Menschen.

Künholz sei seit ihrem Dienstantritt 2010 dabei, die VIA umzugestalten und schlagkräftiger aufzustellen. In diese Umstrukturierung platzte vor wenigen Monaten eine Aktion der Staatsanwaltschaft Fulda, die einem anonymen Vorwurf angeblicher Schwarzarbeit nachgeht. „Wir wissen bis heute nicht, was es mit diesem Vorwurf und Hinweis auf sich hat“, sagte Künholz. (red/kai)

Kommentare