Ortsverein Johannesberg spricht von Unfairness

SPD kritisiert die Boehmer-Kritiker

Bad Hersfeld. Unfairness und Vergiftung des politischen Klimas in Bad Hersfeld wirft der SPD-Ortsverein Bad Hersfeld jenen Leserbrief-Verfassern vor, die im Zusammenhang mit dem angekündigten Rücktritt von Alt-Bürgermeister Hartmut H. Boehmer als Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsbetriebe vom „Boehmer-Spuk, der weg muss“ geschrieben haben.

Qualifiziert und kompetent

Vorstandsmitglied Valentin Wettlaufer: „Ich selbst habe viele Jahre mit Herrn Boehmer gearbeitet und gestritten, zunächst als politischer Gegner und zuletzt als verlässlicher Partner. Dabei habe ich Herrn Boehmer als äußerst qualifiziert und kompetent schätzen gelernt. Ihm konnte keiner, wie man zu sagen pflegt, das Wasser reichen.“

Durch Boehmers Initiative und die guten Kontakte zu den Zuschussgebern in Bund und Land sei es ihm gelungen, 13,5 Millionen Euro an Zuschüssen – kein Darlehen – für das Schilde-Projekt zu bekommen, heißt es in der Pressemitteilung des Ortsvereins.

Undank ist der Welt Lohn

Darüber hinaus fragen die Sozialdemokraten, ob das viele Lob, mit dem Boehmer früher für die positive Entwicklung der Stadt bedacht worden sei, heute nichts mehr gelten soll. „Undank ist der Welt Lohn,“ meint dazu Vorstandsmitglied Wettlaufer, kündigte jedoch an, „mit vielen anständigen Menschen dagegen ankämpfen“ zu wollen. (red/ks)

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