Unterstützung bei psycho-sozialen Problemen

Krisen meistern – Die Brücke hilft

Bad Hersfeld. Lebenskrisen, psychische Erkrankungen, immer höhere Anforderungen an den Einzelnen - aber nicht jeder ist dem gewachsen. Mit Angeboten der psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle unterstützt der Verein „Die Brücke“ Personen mit psychischen Problemen und deren Angehörige. Weitere Angebote wie Betreutes Wohnen, Tagesstätte, Integrationsfachdienst und die Werkstatt für seelisch kranke Menschen vervollständigen die Hilfen.

Über die umfangreiche Hilfe-Möglichkeiten informierte sich jüngst bei einem Besuches in der Tagesstätte Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz. Mit dem Vorstand des Vereins, Erwin Binkowski, sprach sie über die Hilfen und Angebote für psychisch kranke Menschen im Landkreis.

In der Tagesstätte werden Betroffene unterstützt, wieder Tagesstrukturen anzunehmen, Ängste bei Kontakten abzubauen oder auch einfach nur gesellig beisammen sein zu können.

Bei Gesprächen mit Besuchern der Tagesstätte konnte sich Künholz davon überzeugen, dass diese Hilfe auch ankommt.

Zwölf Betroffene

In dem Wohnheim der „Brücke“, dem Elke-Kamm-Haus, können zwölf Betroffene, die nicht allein leben können, rund um die Uhr die Hilfen in Anspruch nehmen. Petra Wilke, Leiterin des Wohnheims, erläuterte, dass mit einer intensiven Betreuung Betroffene befähigt würden, wieder allein zu leben und den Alltag erfolgreich meistern können.

Kostenträger für diese Hilfen ist zunächst der Landeswohlfahrtsverband Hessen als überörtlicher Sozialhilfeträger. Aber auch der Landkreis beteiligt sich finanziell, schließlich werden auch Bezieher des Arbeitslosengeld II oder von Sozialhilfe gut in der psycho-sozialen Kontakt- und Beratungsstelle betreut.

Kommentare