Das Kreuz als Hoffnungszeichen

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) lud erstmals zu einem ökumenischen Kreuzweg durch die Innenstadt von Bad Hersfeld ein. Etwa 70 Christen aus katholischen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden machten sich auf den Weg und trugen weithin sichtbar ein großes Holzkreuz durch die belebte Fußgängerzone. An mehreren Stationen wurden kurze Texte der biblischen Erzählung des Leidensweges Jesu vorgelesen und von ihnen ausgehend an Leidenssituationen von Menschen heute erinnert und für sie gebetet. Die Arbeitsbelastung heutiger Arbeitnehmer kam dabei ebenso zur Sprache wie die Situation pflegebedürftiger Menschen oder Jugendlicher, die durch das Schulsystem aus der Gesellschaft ausgegliedert werden und dann in die Kriminalität auswandern. Thematisiert wurde auch das unermessliche Leid, das die Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan ausgelöst hat. Betont wurde dabei, dass das Kreuz Jesu Menschen aus der Gleichgültigkeit herausholen will und als Hoffnungszeichen zu mehr Entschiedenheit und Engagement für ein bewussteres Miteinander und eine andere Welt aufruft und ermutigt. (red) Foto: nh

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