Kreistag gewährt potenzieller Käuferin der Erholungsstätte Schwaltenweiher Aufschub

Verkauf zögert sich hinaus

BAD HERSFELD. Die Freizeiteinrichtung des Landkreises in Schwaltenweiher soll verkauft werden. Doch die potenzielle Käuferin kann sämtliche Kaufabwicklungen bis zum eigentlich geforderten Termin am 15. Dezember 2012 nicht umsetzen.

Darüber informierte der Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt am vergangenen Montag den Kreistag. Über einen Dringlichkeitsantrag versuchte er das Thema auf die Tagesordnung zu bekommen. Und das Parlament stimmte diesem Wunsch einstimmig zu.

Der Kreistag genehmigte der Käuferin schließlich eine Fristverlängerung bis zum 30. Juni 2013. Dann muss der Verkauf spätestens in trockenen Tüchern sein. Damit die potenzielle Käuferin auch tatsächlich vehement daran arbeitet, den Kauf ihrerseits auch zu realisieren, muss sie monatlich 11 000 Euro an Sicherheiten an den Landkreis zahlen. Denn der muss schließlich für die laufenden Kosten in der Freizeiteinrichtung Schwaltenweiher aufkommen. Sollte der Kaufvertrag aus irgendwelchen Gründen dennoch nicht zustande kommen, dürfte der Landkreis die Sicherheitsleistung einbehalten und müsste das Gebäude noch einmal neu zum Verkauf ausschreiben.

Sollte in der Zwischenzeit der Verkauf jedoch realisiert werden, würden die bis dahin durch die Käuferin der Erholungsstätte Schwaltenweiher geleisteten Zahlungen mit dem Kaufpreis verrechnet.

Von Mario Reymond

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